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	<title>Blogonade</title>
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	<description>Berlin Blog</description>
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		<title>Wo bequem übernachten in Berlin?</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 08:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werbepause]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Berlin ist auch in diesem Jahr wieder das Ziel von Tausenden Touristen. Hat man sich für eine Reise in die &#8220;Spreemetropole&#8221; entschieden, beginnt die Qual der Wahl: Hotel oder Hostel, Pension oder Privatzimmer, Studio-Appartment oder Ferienwohnung? Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Stadt selbst. Wer länger als drei Nächte in Berlin bleiben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.blogonade.de/sponsored-posts/" target="_self"><img class="alignnone size-full wp-image-1296" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/07/sponsored-post-4.gif" alt="" width="600" height="29" /></a><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-2050" title="Berlin: Der Reichstag (mart1n / sxc.hu)" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/07/berlin-reichstag-sxc.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die Stadt Berlin ist auch in diesem Jahr wieder das Ziel von Tausenden Touristen. Hat man sich für eine Reise in die &#8220;Spreemetropole&#8221; entschieden, beginnt die Qual der Wahl: Hotel oder Hostel, Pension oder Privatzimmer, Studio-Appartment oder Ferienwohnung? Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Stadt selbst.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer länger als drei Nächte in Berlin bleiben möchte, für den könnte eine Ferienwohnung interessant sein: Sie ist flexibler als ein Hotelzimmer. So kann man sich sein Frühstück und Abendessen auch schon mal selbst zubereiten. Nach eigenen Wünschen und eigener Zeitgestaltung. Im Hotel gibt es das Frühstück meist nur bis 10 Uhr &#8211; für Langschläfer wird es da schon knapp. Und auch danach hat man kaum Ruhe auf dem Zimmer, es sei denn man schaut dem Zimmermädchen gerne beim Staubsaugen und Handtuch wechseln zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinzu kommt die Ausstattung: Mehr als eine Minibar ist im Hotel nicht drin. Wer kostensparend selbst kochen möchte, der kommt um eine Ferienwohnung eigentlich nicht herum. Nicht zuletzt bietet ein Apartment mehr Platz und eher das Gefühl, an einem Ort zuhause zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer eine <a href="http://tc-apartments-berlin.de/" target="_blank">attraktive Ferienwohnung in Berlin</a> buchen möchte, kann einen Blick auf folgende Seite werfen: <a href="http://www.tc-apartments-berlin.de/" target="_blank">http://www.tc-apartments-berlin.de/</a>. Zahlreiche Häuser mit jeweils mehreren Wohnungen stehen in den zentralen Bezirken Schöneberg, Tiergarten, Mitte und Prenzlauer Berg zur Wahl. Wer einmal am Rand von Berlin übernachtet hat, der weiß wie wichtig die Lage in der Hauptstadt ist. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt man schnell eine dreiviertel Stunde vom Rand in die City. Von den genannten Bezirken kommt man hingegen schnell in die &#8220;hippen&#8221; Stadtviertel wie Kreuzberg oder Neukölln.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ausstattung der Wohnungen ist hell, modern und freundlich. Das ein oder andere Möbelstück hat man aus dem IKEA-Katalog vielleicht schon lieben und schätzen gelernt. Auch die Wände sind ansprechend dekoriert. Wo es möglich war, wurde der Dielenboden erhalten. Die Appartments wirken wohnlich, sodass man sich bestimmt schnell wie zuhause fühlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Preislich geht es ab 49 Euro los, größere Wohnungen kosten natürlich mehr. Anders als beim Hotel kommt noch die Endreinigung dazu, bei mehreren Nächten fällt diese aber mit 25 Euro kaum noch ins Gewicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Fazit:</strong></em> Ferienwohnungen und Apartments sind eine interessante Alternative für alle Berlin-Besucher. Sie vereinen Komfort mit Flexibilität und sind dabei auch preislich attraktiv. Hier gibt es weitere <a href="http://www.tc-apartments-berlin.de/de/BerlinInfos.aspx" target="_blank">Informationen zu Berlin</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Pfandregal am Kottbusser Damm</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2013/03/pfandregal-am-kottbusser-damm/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 15:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>
		<category><![CDATA[Pfandflaschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einem Spaziergang am Landwehrkanal habe ich heute direkt gegenüber der Ankerklause dieses originelle Pfandregal entdeckt. Es ist aus Metall geschweißt, orange lackiert und bietet Platz sowohl für Bier- als auch für größere Wasserflaschen. Ob es sich dabei wohl um eine offizielle Entsorgungsmöglichkeit der BSR handelt? Wer jedenfalls nach dem Vor- oder Nachglühen einer Partynacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2039" title="Pfandregal am Kottbusser Damm" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2013/03/pfandregal-kottbusser-damm1.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Bei einem Spaziergang am Landwehrkanal habe ich heute direkt gegenüber der Ankerklause dieses originelle Pfandregal entdeckt. Es ist aus Metall geschweißt, orange lackiert und bietet Platz sowohl für Bier- als auch für größere Wasserflaschen. Ob es sich dabei wohl um eine offizielle Entsorgungsmöglichkeit der <a href="http://www.bsr.de/" target="_blank">BSR</a> handelt? Wer jedenfalls nach dem Vor- oder Nachglühen einer Partynacht eine Pfandflasche übrig hat, kann sie bequem dort parken.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die einen ist es ein Pfandregal &#8211; für die anderen ein Geldautomat: Keine zwei Minuten nach dem ich das Foto gemacht hatte, kam ein Mann mit Rucksack vorbei und sammelte die beiden Flaschen ein. 33 Cent verdient, so leicht kann es gehen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Café Two and Two in der Pannierstraße</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2013/02/cafe-two-and-two-pannierstrasse-neukoelln/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 18:42:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Café]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
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		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>

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		<description><![CDATA[Das obere Ende der Pannierstraße in Neukölln entwickelt sich langsam aber sicher zu einer Ecke für richtig gute Cafés. Vis à vis der fast schon legendären Croissanterie (einem der wenigen Orte in Berlin, an dem man täglich leckerste Croissants wie in Frankreich bekommt) hat jetzt das Café Two and Two  eröffnet. Das kleine Café hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Inhaberinnen des Café Two and Two" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2013/02/cafe-two-pannierstrasse.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Das obere Ende der Pannierstraße in Neukölln entwickelt sich langsam aber sicher zu einer Ecke für richtig gute Cafés. Vis à vis der fast schon legendären <a href="http://www.tip-berlin.de/node/49666" target="_blank">Croissanterie</a> (einem der wenigen Orte in Berlin, an dem man täglich leckerste Croissants wie in Frankreich bekommt) hat jetzt das <strong>Café Two and Two</strong>  eröffnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Das kleine Café hat sich auf die ungewöhnliche Kombination „Französische Leckereien &amp; japanische Schreibwaren“ spezialisiert und wird von zwei sympathischen jungen Frauen betrieben.<a href="http://twotwoberlin.blogspot.de/" target="_blank"> In ihrem Blog</a> zeigen sie mit vielen Fotos, wie sie im letzten halben Jahr den abgerockten ehemaligen Friseursalon „Salon Albarjawi“ in ein charmantes kleines Café verwandelt haben. So kann man ihnen beim Werken an Türfüllungen, beim Kauf eines professionellen Geschirrspülers oder dem Ausprobieren von neuen Kuchenrezepten über die Schulter schauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Interieur des Café Two and Two ist hell und japanisch-minimalistisch gehalten. Man sitzt auf niedrigen Sesseln, einige sind Vintage, andere neu. In der Ecke steht ein altes dunkelrotes Telefon als Deko, an der Wand hängen frisch gemalte Ölbilder. Alles wirkt noch ein bisschen improvisiert, aber durchaus charmant.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-2021" title="Speisekarte des Café Two and Two" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2013/02/speisekarte-cafe-two-and-two.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Neben den üblichen Kaffeevariationen (für besonders hippe Leute gibt es ihn auch in Form von frisch aufgebrühtem Filterkaffee deluxe) stehen auch frischer Ingwer- oder Minztee auf den hübsch gestalteten Speisekarten. Verführerisch lachen einen herzhafte Quiches und hausgemachte Kuchen aus der Theke am Eingang an.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-2022" title="Französischer Apfelkuchen und Cappuccino" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2013/02/apfelkuchen-cafe-two-berlin.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wir entscheiden uns für Apfelkuchen und Schokokuchen (Gâteau au chocolat)<strong><em> </em></strong>und ergänzen die Bestellung um einen Cappuccino und einen frischen Minztee. Der Kaffee ist kräftig-würzig, genau das Richtige an so einem verregneten Winternachmittag. Auch die Kuchen überzeugen: Der Schokokuchen hat eine knusprige Kruste, ist dabei innen noch feucht und erinnert stark an einen Brownie. Schokoladiglecker! Auch der Apfelkuchen ist wirklich sehr gut: Brüchiger Mürbeteig mit Äpfeln belegt und fein mit Zimt abgeschmeckt. Ich habe in meinem Leben schon viele Apfelkuchen probiert, aber dieser hier gehörte ohne Zweifel zu den Besten.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-2023" title="Frischer Minztee und Schokoladenkuchen" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2013/02/minztee-cafe-two.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Womit wir bei den japanischen Schreibwaren wären: Die belegen einen Platz in einer Vitrine im Vorraum und scheinen eher ein Nebengeschäft zu sein. Es gibt Federmäppchen, Notizhefte und Stifte &#8211; alles in allem aber eine eher kleine Auswahl.</p>
<p><img title="Cafe Two and Two in der Pannierstraße 6 (Neukölln)" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2013/02/cafe-two-two-pannierstrasse.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Café Two and Two Berlin &#8211; Französische Leckereien und Japanische Schreibwaren</em>, Pannierstr. 6 in Berlin-Neukölln hat Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Im Web: <a href="http://www.twoandtwoberlin.com/" target="_blank">http://www.twoandtwoberlin.com/</a><strong></strong></p>
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		<title>Gute Reportagen lesen auf LiesMich</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2012/11/gute-reportagen-lesen-auf-liesmich/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 08:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vernetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[LiesMich]]></category>
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		<description><![CDATA[Einige von euch werden sich bestimmt schon gefragt haben, warum hier seit längerer Zeit kein neuer Artikel mehr erschienen ist. Der Grund liegt darin, dass ich meine Energie im Moment komplett auf ein anderes Projekt konzentriert habe, welches ich euch hier nun vorstellen möchte. Lange Texte kommen im Netz oft zu kurz Vielleicht kennt ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Einige von euch werden sich bestimmt schon gefragt haben, warum hier seit längerer Zeit kein neuer Artikel mehr erschienen ist. Der Grund liegt darin, dass ich meine Energie im Moment komplett auf ein anderes Projekt konzentriert habe, welches ich euch hier nun vorstellen möchte.</p>
<h2>Lange Texte kommen im Netz oft zu kurz</h2>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht kennt ihr auch das Problem: Ihr habt noch eine halbe Stunde Zeit und würdet gerne einen spannenden Text lesen. Wer jetzt auf die Webseite einer Tages- oder Wochenzeitung geht, hat schon so gut wie verloren. Hier gibt es vor allem Nachrichten und kurze Artikel &#8211; die wirklich guten Reportagen sind häufig nur kurz oben zu sehen und verschwinden dann schnell nach hinten. Eine eigene Rubrik nur für Reportagen gibt es häufig nicht. Bis man einen lesenswerten Text findet, vergeht also wertvolle Zeit.</p>
<p><a href="http://www.liesmich.me" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1998" title="LiesMich: Gute Reportagen" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/11/liesmich-gute-reportagen.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<h2>Schneller finden und lesen dank LiesMich</h2>
<p style="text-align: justify;">LiesMich will hier eine Lösung anbieten: Auf der Webseite <a href="http://www.liesmich.me" target="_blank">www.liesmich.me</a> empfehlen wir jede Woche die besten Reportagen aus dem Netz. LiesMich ist kein automatischer Aggregator (wie etwa Google News), sondern ein redaktioneller Dienst. In der Redaktion lesen wir jede Woche zahlreiche Artikel aus deutschsprachigen Medien, diskutieren und bewerten sie. Die besten Reportagen empfehlen wir anschließend in selbst geschriebenen Teasern (Kurztexten) auf LiesMich. Immer Freitags gibt es eine neue Wochenauswahl mit Lesetipps.</p>
<p><a href="http://www.liesmich.me/themenuebersicht/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1999" title="Reportagen nach Thema" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/11/reportagen-nach-thema.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<h2>Über 180 gute Reportagen</h2>
<p style="text-align: justify;">Seit Mitte 2011 haben wir auf diese Weise schon <a href="http://www.liesmich.me/themenuebersicht/" target="_blank">über 180 gute Reportagen</a> online gesammelt &#8211; und jede Woche werden es mehr. Dabei verlinken wir immer auf die Webseite des jeweiligen Mediums, übernehmen also keine Texte auf unsere Seite.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Umstieg auf ein neues Redaktionssystem haben wir jetzt den Grundstein gelegt, um die zentrale Plattform für gute Reportagen in Deutschland zu werden. Die Reportagen lassen sich jetzt nach Medium, Ressort, Thema und Lesezeit auswählen. Wer einen guten Text zum Thema <a href="http://www.liesmich.me/tag/rechtsextremismus/" target="_blank">Rechtsextremismus</a> lesen will, wird genauso fündig, wie jemand der nur <a href="http://www.liesmich.me/?s=15+min." target="_blank">eine Viertelstunde Zeit</a> hat und eine gute Reportage für Zwischendurch sucht.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/liesmich" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-2000" title="LiesMich auf Facebook" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/11/liesmich-auf-facebook.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<h2>Mitmachen und Texte empfehlen</h2>
<p style="text-align: justify;">Und die Leser können mitmachen: Wer eine gute Reportage im Internet findet, kann sie per Mail, Facebook oder Twitter einreichen. Wir prüfen jede Empfehlung und stellen sie dann online. Stück für Stück wächst so die Sammlung an lesenswerten Texten auf LiesMich.</p>
<p>Im Moment gestalten wir LiesMich zu viert als Non-Profit-Projekt. Tagsüber arbeiten wir in Redaktionen, Pressestellen oder im Marketing &#8211; abends und am Wochenende lesen wir Texte. Gemeinsam ist uns die Leidenschaft für gut geschriebene Reportagen. Und die möchten wir teilen.</p>
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		<title>Kunst aus dem Automaten</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2012/07/kunst-aus-dem-automaten/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jul 2012 12:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[An diesem knallbunten Automaten an der Ecke Fuldastraße/Weserstraße in Neukölln gibt es keine Zigaretten, Kaugummis oder Kondome. Stattdessen kann man sich für zwei Euro Kunst von &#8220;regionalen, nationalen und internationalen Künstlern&#8221; herauslassen. Ich war vor Ort und habe den Kunstautomaten ausprobiert. Dass sich keine Skulpturen oder großformatige Gemälde in dem bunten Apparat verbergen, war natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1979" title="Kunstautomat in Berlin-Neukölln" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/07/kunstautomat-in-berlin.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">An diesem knallbunten Automaten an der Ecke Fuldastraße/Weserstraße in Neukölln gibt es keine Zigaretten, Kaugummis oder Kondome. Stattdessen kann man sich für zwei Euro Kunst von &#8220;regionalen, nationalen und internationalen Künstlern&#8221; herauslassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich war vor Ort und habe den Kunstautomaten ausprobiert. Dass sich keine Skulpturen oder großformatige Gemälde in dem bunten Apparat verbergen, war natürlich klar. Aber wieviel Kunst gibt es tatsächlich für zwei Euro? Ihr erfahrt es im Videobericht:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/i1THjsKqvTU?rel=0" frameborder="0" width="600" height="338"></iframe></p>
<p>Hier das Pinguin-Bild von <a href="http://www.evelynsurek.de/" target="_blank">Evelyn Surek</a> noch einmal in groß:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1980" title="Kunstautomat im Test: Das Bild von Evelyn Surek" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/07/kunstautomat-im-test.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der dazugehörige Beipackzettel enthält eine Biografie der 1968 in Göttingen geborenen Künstlerin sowie eine Beschreibung ihrer Werke. Demnach habe sie bei ihren Reisen festgestellt, dass sie von Naturdenkmälern wie Stonehenge und Ayers Rock besonders angezogen wurde. Im O-Ton: &#8220;Die Geomanten, die die Zusammenhänge von Erdenergien, Erdmagnetismus, Kreuzenden Wasseradern und solchen Plätzen beschrieben, bezeichnen diese Plätze mitunter als Erdkraftorte.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Ah ja, genau&#8230;Was der Pinguin aus dem Automaten mit den Kraftfeldern zu tun hat, ist mir zwar nicht ganz klar, aber originell und hübsch ist er auf alle Fälle. Jetzt muss ich nur noch einen Rahmen für den 7,3 x 5,5 cm großen Druck finden&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr Infos zu den Kunstautomaten (aber leider keine Übersicht mit Standorten) gibt es <a href="http://kunstautomat.kunsttick.com/website/Konzept.html" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Berlin-Karte zum Zerknüllen</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2012/07/berlin-karte-zum-zerknuellen/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jul 2012 10:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplan]]></category>
		<category><![CDATA[Touristen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eine Szene wie bei Loriot: Touristen stehen auf dem windigen Potsdamer Platz und versuchen einen überdimensional großen Stadtplan von Berlin zusammenzufalten. Ein Teil auf den anderen, immer entlang der Perforation und im Kampf gegen den Wind. Früher oder später knicken sie den Plan falsch um, merken das aber erst später. Die Karte zerknittert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1966" title="Knüllen statt Knittern: Crumpled City Map Berlin" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/07/crumpled-city-map-berlin.jpg" alt="" width="600" height="550" /></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist eine Szene wie bei Loriot: Touristen stehen auf dem windigen Potsdamer Platz und versuchen einen überdimensional großen Stadtplan von Berlin zusammenzufalten. Ein Teil auf den anderen, immer entlang der Perforation und im Kampf gegen den Wind. Früher oder später knicken sie den Plan falsch um, merken das aber erst später. Die Karte zerknittert, reißt an einigen Stellen ein. Am Ende sieht sie aus wie Hund und wird doch irgendwie in den Rucksack gestopft.</p>
<p style="text-align: justify;">Um Situationen wie diese zu vermeiden, hat der italienische Designer Emanuele Pizzolorusso die Crumpled City-Karten entwickelt. Die Stadtpläne bestehen aus dem weichen papierähnlichen Material Tyvek und lassen sich nach der Benutzung einfach zusammenknüllen und in dem mitgelieferten Beutel oder der Hosentasche verstauen. Das Zerknittern wird so zum zentralen Prinzip erhoben.</p>
<p><a href="http://erfinderladen-berlin.de/2011/08/10/crumpled-what/" target="_blank"><img class="alignleft" title="Ausschnitt aus der Berlin-Karte (Quelle: erfinderladen-berlin.de)" src="http://erfinderladen-berlin.de/wp-content/uploads/2011/08/crumpled_city_map_02-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Crumpled Berlin-Karte zeigt wichtige Sehenswürdigkeiten im Zentrum der Hauptstadt, richtet sich also vor allem an Touristen. Auch U- und S-Bahn-Stationen sind eingezeichnet (leider ohne die dazugehörigen Linien). Wer länger in der Stadt bleibt oder Ziele jenseits der Innenstadt sucht, kommt um einen normalen Stadtplan also nicht herum.</p>
<p style="text-align: justify;">In Zeiten von Google Maps und Smartphone-Navigation mag es etwas antiquiert wirken, noch mit einer echten Karte durch die Gegend zu laufen. Die Crumpled Map ist aber in jedem Fall ein Hingucker und ein witziges Geschenk.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Crumpled City Map Berlin ist 87 x 58 cm groß, wasserfest und wiegt 20 g. Sie kostet zwischen 13 und 15 Euro und ist zum Beispiel im <a href="http://erfinderladen-berlin.de/" target="_blank">Erfinderladen</a> in der Lychener Str. 8 erhältlich. Auf der <a href="http://www.palomarweb.com/web/prodotti/crumpled-city/" target="_blank">Herstellerseite</a> gibt es auch noch zahlreiche andere Städte zum Knüllen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auf Messers Schneide: Koch-Abo im Test</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jul 2012 09:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Ende wäre Mitch Maddox fast verhungert: Der Computer-Techniker hatte sich im Jahr 2000 vorgenommen, sein Haus für ein Jahr lang nicht mehr zu verlassen. Kleidung, Möbel und sogar sein Essen wollte der 26-jährige nur noch über das Internet bestellen. Er wollte damit den Beweis antreten, dass das Internet mittlerweile alle Lebensbereiche abdecke und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am Ende wäre Mitch Maddox fast verhungert: Der Computer-Techniker hatte sich im Jahr 2000 <a href="http://www.welt.de/print-welt/article496757/Online-total-DotComGuy-will-ein-Jahr-nur-uebers-Internet-leben.html" target="_blank">vorgenommen</a>, sein Haus für ein Jahr lang nicht mehr zu verlassen. Kleidung, Möbel und sogar sein Essen wollte der 26-jährige nur noch über das Internet bestellen. Er wollte damit den Beweis antreten, dass das Internet mittlerweile alle Lebensbereiche abdecke und die reale Welt draußen zumindest teilweise ersetze. Doch der selbsternannte „Dotcomguy“ hatte einen schlechten Zeitpunkt für sein Experiment gewählt: Die Dot-Com-Krise stand vor der Tür, reihenweise gingen bei den Start-ups die Lichter aus. Am Ende hatten praktisch alle Online-Lieferdienste für Lebensmittel ihren Betrieb eingestellt&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">So gesehen ist im Jahr 2012 die Lage weitaus besser: Es gibt nicht nur zahlreiche Shops, in denen man sich Lebensmittel bestellen kann, man kann sich sogar ganze Gerichte mit Rezept an die Haustür liefern lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Koch-Abos heißt diese neue Dienstleistung, die ihren Ursprung wohl in Schweden hat.<strong> </strong>Das Prinzip ist ganz einfach: Jede Woche erhält man drei bis fünf Rezepte, sowie eine Kiste mit genau abgezählten Zutaten, mit denen man diese kochen kann. Je nach bestelltem Abo reichen die Zutaten für zwei oder mehr Personen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Kochzauber.de im Test</h4>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1917" title="Kochzauber im Test" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/07/kochzauber-im-test.jpg" alt="" width="600" height="401" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe beim Anbieter <a href="http://www.kochzauber.de/" target="_blank">Kochzauber.de</a> angefragt und freundlicherweise eine Kiste mit drei Gerichten zum Testen erhalten. Die Zutaten werden von dem Anbieter einmal pro Woche am Mittwochabend ausgeliefert. Diesen Abend sollte man sich als Koch-Abonnent also frei halten. Wer sein Haus sowieso nie verlässt wie Mitch Maddox, hat es da natürlich einfacher.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Öffnen der Box hatte durchaus einen Aha-Effekt: Neben typischen Zutaten wie Möhren, Reis und Hackfleisch, fanden sich auch exotischere Gewächse in der Pappkiste. Um ganz ehrlich zu sein: Einige Gemüsesorten kannten wir selbst noch gar nicht. Wer weiß schon, dass ein Mangold so aussieht wie die gemüsige Variante eines Rhabarbers? Netterweise hat das Kochzauber-Team fast alle Sachen mit kleinen Schildchen beschriftet.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1921" title="Koch-Abo von Kochzauber im Test" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/07/koch-abo-im-test-2.jpg" alt="" width="600" height="401" /></p>
<p style="text-align: justify;">In unserer Box waren die Gerichte „Seelachsfilet auf Mangold-Curry-Bett“, „Glasnudelsalat mit Pak Choi und Hackfleisch“ und eine „Brokkoli-Nuss-Pasta“ enthalten. In der Fünfer-Box hätte es noch eine Suppe mit Chorizo und ein Tofu-Gulasch mit Kartoffelpüree zusätzlich gegeben.<strong></strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1961" title="Frisch: Zutaten von Kochzauber" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/07/kochzauber-zutaten.jpg" alt="" width="600" height="401" /></p>
<h4 style="text-align: justify;">Kochen mit Pak Choi</h4>
<p style="text-align: justify;">Wir haben Lust auf Fleisch und entscheiden uns für das zweite Gericht. Nach kurzem Überfliegen des Rezeptheftes gleich die erste Frage: „Wer ist eigentlich dieser Pak Choi? Und kommt der noch vorbei, um uns zu helfen?“ Es wurden sieben Uhr, es wurde halb acht. Aber kein Pak Choi in Sicht. Also beschlossen wir schon mal ohne ihn anzufangen. Knoblauch und Frühlingszwiebeln wurden klein geschnitten und angedünstet. Möhren dazu. Alles soweit kein Problem.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1918" title="Ist das ein Pak Choi?" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/07/koch-abo-im-test.jpg" alt="" width="600" height="401" /></p>
<p style="text-align: justify;">Dann hieß es im Rezept plötzlich: „Schneiden sie den Pak Choi in kleine Stücke“. War dieser Pak Choi etwa doch kein freundlicher Küchenhelfer aus Fernost, sondern ein wie auch immer geartetes Gemüse? Hektisches Kramen in der Box. „Ist dieses grüne Ding etwa ein Pak Choi?“ Nach einem kurzen Blick auf Wikipedia die Gewissheit: Bei dem Gemüse handelt es sich um eine spezielle Kohl-Art. Das Koch-Abenteuer kann weiter gehen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Koch-Abo lernt man nicht nur neue Gemüsesorten oder Gewürze kennen, man kann auch aktiv seine Kochkünste verbessern. So werden etwa das Hackfleisch und das Gemüse getrennt angebraten und erst am Schluss wieder zusammengeführt. Eine Finesse, die vielen Internet-Rezepten fehlt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1919" title="Koch-Abo im Test: Glasnudelpfanne" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/07/koch-abo-im-test-4.jpg" alt="" width="600" height="401" /></p>
<p style="text-align: justify;">Das Ergebnis war durchaus lecker, wenngleich das Gericht &#8220;Glasnudelsalat mit Pak Choi und Hackfleisch&#8221; eigentlich kein Salat, sondern eher eine asiatische Pfanne war und etwas an Substanz vermissen ließ (eine Möhre, der Pak Choi, etwas Hackfleisch, dünne asiatische Suppennudeln). Die Mengen sind aber großzügig bemessen, wir konnten auch zu dritt davon essen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als das bessere Gericht entpuppte sich am nächsten Tag das Seelachsfilet auf Mangold. Der Fisch hatte eine gute Qualität und die Kombination mit Mangold und rotem Curry war ungewöhnlich, aber sehr geschmackvoll.  Die „Nudeln mit Broccoli und Nuss“ wurden in unserer Runde schnell als &#8220;klassisches Kantinengericht&#8221; enttarnt. Nudeln kochen, Broccoli und Frischkäse dazu, am Schluss ein paar Nüsse zur Veredelung drüber – fertig! Kochwettbewerbe gewinnt man damit natürlich nicht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1920" title="Koch-Abo im Test: Seelachsfilet auf Mangold-Curry" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/07/koch-abo-im-test-5.jpg" alt="" width="600" height="401" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der große Vorteil eines Koch-Abos ist zweifelsohne, dass man direkt loslegen kann. So schnell hatten wir nach Feierabend noch nie ein fertiges Gericht auf dem Tisch. Das Stöbern im Kochbuch oder auf Internetseiten nach dem passenden Rezept entfällt ebenso wie die Suche nach exotischen Zutaten im Supermarkt. Die Kochzauber-Box richtet sich wohl vor allem an Leute, die berufstätig sind und wenig Zeit haben. Grundkenntnisse im Kochen sind eventuell vorhanden, vor allem aber ist die Lust da, mal etwas Neues auszuprobieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 style="text-align: justify;">Koch-Abos sind kein billiger Spaß</h4>
<p style="text-align: justify;">Ein Koch-Abo von Kochzauber mit drei Gerichten für zwei Personen kostet stolze 39 Euro pro Woche – das sind fast 160 Euro pro Monat. Viel Geld für verhältnismäßig wenig Essen. Gefühlt könnte man die Zutaten in der Box bei Edeka oder Rewe vielleicht für 12 bis 15 Euro kaufen. Allerdings bekommt man im Supermarkt natürlich deutliche größere Mengen, kann also auch auf Vorrat oder spontan für mehr Personen kochen. Ein Gericht aus unserer Box kostete umgerechnet 6,50 Euro pro Person (nicht eingerechnet fehlende Grundzutaten und Energiekosten) – dafür kann man in Kreuzberg und Neukölln auch schon ganz gut essen gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch natürlich bezahlt man bei Kochzauber auch die Auswahl der Rezepte, das Organisieren der Zutaten (wo bekommt man Mangold, Pak Choi oder roten Curry her?) und die Lieferung nach Hause. Ganz ersparen tut einem das Koch-Abo den Einkauf aber nicht: Zum einen fehlen bei jedem Rezept noch einige wichtige Zutaten (z.B. Öl, einige Gewürze, Gemüsebrühe, Sojasauce), zum anderen sind nur drei Hauptgerichte enthalten. Die restlichen Tage muss man sich also weiterhin selbst versorgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 style="text-align: justify;">Mindestens sechs Anbieter in Deutschland</h4>
<p style="text-align: justify;">Mit <a href="http://www.kochzauber.de" target="_blank">Kochzauber</a>, <a href="http://www.kommtessen.de/" target="_blank">KommtEssen</a>, <a href="http://www.hellofresh.de/" target="_blank">HelloFresh</a>, <a href="http://www.schlemmertuete.de" target="_blank">Schlemmertüte</a>, <a href="http://www.kochabo.de/" target="_blank">KochAbo</a> und <a href="https://www.tischlinedeckdich.de/" target="_blank">TischLine deck dich</a> kämpfen mindestens sechs Anbieter von so genannten Koch-Abos in Deutschland um einen Markt, von dem nicht mal sicher ist, wie groß er überhaupt ist. Am Anfang probieren sicher viele Leute für ein paar Wochen den Dienst aus. Aber wie viele Kunden sind wirklich bereit, dauerhaft Geld für diese Dienstleistung auszugeben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 style="text-align: justify;">Ecken und Kanten inklusive</h4>
<p style="text-align: justify;">Schaut man sich die Koch-Abos genauer an, werden zudem noch einige &#8220;Haken&#8221; des Konzeptes sichtbar:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Feste Größen:</strong> Die Personenzahl der Kochboxen lässt sich nicht frei bestimmen. Die meisten Anbieter bieten Koch-Abos für zwei, vier oder sechs Personen an. Was machen Singles? Was macht man, wenn überraschend Besuch vorbeikommt? Vor jedem Urlaub muss man zudem daran denken, das Koch-Abo rechtzeitig zu pausieren.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Wenig Individualität:</strong> Wer bestimmte Gemüsesorten nicht mag, kein Fleisch, keinen Fisch oder kein Tofu mag, kann dies nicht angeben. Einige Koch-Abos bieten spezielle Boxen für Vegetarier an, das war es dann aber auch schon mit der Auswahl.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Wenig Bio:</strong> Wer sich bevorzugt von Bio-Produkten ernährt, wird mit den Koch-Abos nicht glücklich werden. Zu sehr wird die eigene Entscheidungsmacht beim Einkauf beschnitten. In unserer Kochzauber-Box waren zum Beispiel nur Sahne und Frischkäse aus biologischer Herstellung. Der Fisch hatte keine Zertifizierung (jedenfalls war keine erkennbar), vom Hackfleisch kann man wohl vermuten, dass es aus regulärer Massentierhaltung stammt. Das Gemüse war sehr frisch, aber Bio war es auch nicht. Angesichts des hohen Preises ist das schon erstaunlich.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Nichts für Spontane:</strong> Wer plötzlich Lust auf Risotto bekommt oder Heißhunger auf Röschti mit Apfelmus hat, dem hilft die Kochbox nur in den seltensten Fällen weiter. Zwar kann man die Reihenfolge der Gerichte selbst bestimmen, aber auf den Tisch kommt, was in der Box ist.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Der Kochstil:</strong> „Vielfältige Rezepte für eine ausgewogene Ernährung“, verspricht etwa Kochzauber auf seiner Seite. Was man für Männer auch übersetzen könnte mit: „Es gibt viel Gemüse und wenig Fleisch.“ Letzteres ist natürlich auch eine Kostenfrage, denn gutes Fleisch ist teuer. Mit dem Kochstil der jeweiligen Box muss man sich aber arrangieren. Zumindest so lange bis es ein Männer-Kochabo mit Steak und Bohnen-Speck-Pfanne gibt&#8230;</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Keine Zusatzangebote:</strong> Wieso liefern die Koch-Abos zum Essen nicht auch gleich den passenden Wein oder ein besonderes Bier mit? Auch ein originelles Dessert könnte die Gerichte noch abrunden und die Boxen attraktiver machen.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Fallstricke in den AGB:</strong> Wer ein Koch-Abo nur mal testen möchte, sollte vorher unbedingt einen Blick in die AGB werfen. So hat Kochzauber.de etwa eine Kündigungsfrist von acht Tagen. Auch wenn man sein Abo also gleich wieder kündigt, bekommt man also noch eine zweite Box geliefert und berechnet. Bei anderen Anbietern sehen die Bedingungen ähnlich aus.</li>
</ul>
<h4 style="text-align: justify;">Fazit</h4>
<p style="text-align: justify;">Ganz so wie der „Dotcomguy“ Mitch Maddox kann man sich mit einem Koch-Abo noch nicht fühlen. Dafür muss man doch noch zu viele Sachen selbst einkaufen und ergänzen. Wer wenig Zeit hat und dennoch gerne kocht und sein Rezept-Portfolio erweitern will, für den ist das Koch-Abo eine willkommene Alternative zum Restaurantbesuch oder Fertiggerichten. Leider sind die Boxen relativ teuer und unflexibel. Bei vielen Anbietern erfährt man zudem erst kurz vorher, welche Gerichte für die aktuelle Woche geliefert werden. Der Überraschungseffekt ist Teil des Konzepts. Es bleibt abzuwarten, ob die Koch-Abo-Anbieter es schaffen, individueller zu werden und sich zugleich preislich einem größeren Publikum zu öffnen. Entscheidend dürfte dabei nicht zuletzt die gute Qualität der Zutaten und die Kreativität der Gerichte sein. Am Ende entscheidet vermutlich das Bauchgefühl, ob das Koch-Abo bei preissensiblen deutschen Kunden dauerhaft eine Chance hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp:</strong> Wer nur einzelne Gerichte zum Selber-Kochen sucht, sollte einen Blick ins <span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.kochhaus.de/" target="_blank">Kochhaus</a></span></span> in Berlin (Schöneberg, Prenzlauer Berg) und Hamburg (St. Georg, Eimsbüttel) werfen. Hier gibt es Rezepte und die entsprechenden Zutaten ansprechend auf Tischen präsentiert. Der Vorteil: Man sieht vor dem Kauf, was es abends zu Essen gibt und ob einem ein Gericht zusagt. Auch kann man die Rezepte flexibler um eigene Einkäufe ergänzen und z.B. nur die exotischen Zutaten im Kochhaus kaufen, für Möhren und Kartoffeln aber weiterhin zum Discounter an der Ecke gehen.</p>
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		<title>Nennung von Foto-Urhebern: So machen es die anderen</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2012/06/nennung-von-foto-urhebern-so-machen-es-die-anderen/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 13:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Wellen schlugen hoch nach meinem Artikel über die Verwendung von Photocase-Bildern auf ZEIT Online. Das Onlinemedium versteckt die Angabe von Foto-Urhebern teilweise so gut auf seiner Seite, dass sie für Otto-Normal-User kaum auffindbar ist. Das BILDblog berichtete über den Fall. Es folgten viele Kommentare hier im Blog, in denen eifrig diskutiert wurde, ob die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Wellen schlugen hoch nach <a href="http://www.blogonade.de/2012/05/zeit-online-und-die-urheber/">meinem Artikel</a> über die Verwendung von Photocase-Bildern auf ZEIT Online. Das Onlinemedium versteckt die Angabe von Foto-Urhebern teilweise so gut auf seiner Seite, dass sie für Otto-Normal-User kaum auffindbar ist. Das <a href="http://www.bildblog.de/39202/bild-ebu-holocaust/" target="_blank">BILDblog berichtete</a> über den Fall. Es folgten viele <span style="color: #000080;"><a href="http://www.blogonade.de/2012/05/zeit-online-und-die-urheber/#comments" target="_blank">Kommentare</a><span style="color: #000000;"> hier im Blog</span></span>, in denen eifrig diskutiert wurde, ob die Vorgehensweise von ZEIT Online rechtlich korrekt und ob sie fair gegenüber den Urhebern von Fotos ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist es ein Einzelfall? Auch andere große Onlinemedien bedienen sich gerne auf Seiten wie Photocase.com. Die Auswahl ist groß und die Preise niedrig. Die Redaktionen sparen dabei, weil Fotos in professionellen Stock-Fotodatenbanken (z.B. GettyImages) natürlich viel teurer sind. Im Prinzip ist daran auch nichts auszusetzen: Wenn die Nutzungsbedingungen beachtet werden und, wie in diesem Fall gefordert, der Urheber klar am Foto benannt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass die Onlineausgaben von anderen Zeitungen bei der Nennung von Foto-Urhebern konsequenter sind als ZEIT Online, zeigt ein kurzer Blick ins Internet:</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-1871" title="Beispiel FAZ.net" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/06/faz-fotorechte.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wissens-dossier-spannende-mathematik-1302887.html" target="_blank">FAZ.net</a>: Wird ein Bild als Teaser verwendet, dann ist es auch im Artikel zu finden. Der Fotograf wird am Foto benannt. Ausnahme: <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/" target="_blank">Sonderseiten</a> (etwa zu Cannes)</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-1872" title="Beispiel SZ Magazin" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/06/sz-magazin-fotorechte.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36325" target="_blank">SZ Magazin</a>: Wird ein Bild als Teaser verwendet, dann ist es auch im Artikel zu finden. Hier steht die Nennung sogar oben direkt unter dem Teaser.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-1873" title="Beispiel FR Online" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/06/fr-online-fotorechte.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<a href="http://www.fr-online.de/literatur/stadtflucht-cocooning-mit-misthaufen,1472266,8396306.html" target="_blank">FR-Online.de</a>: Auch hier werden als Teaser verwendete Bilder erneut im Hauptartikel verwendet &#8211; und mit Urheberangabe am Foto versehen</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-1874" title="Beispiel TAZ.de" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/06/taz-fotorechte.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<a href="http://www.taz.de/!67049/" target="_blank">Taz.de</a>: Geteaserte Fotos werden auch im Artikel selbst verwendet &#8211; und direkt am Foto mit Hinweis auf den Fotografen versehen</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-1887" title="Beispiel NZZ.de" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/06/nzz-fotorechte.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<a href="http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/yasmin_aehnlich_gefaehrlich_wie_andere_pillen_1.3903532.html" target="_blank">NZZ.ch</a>: Auch hier werden Teaserbilder erneut im Artikel verwendet und dort mit Urheber beschriftet. Ausnahme: <a href="http://www.nzz.ch/dossiers" target="_blank">Die Dossiers</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Halten wir fest: Landauf, landab nennen Onlinemedien die Urheber ihrer Fotos direkt am veröffentlichten Bild. <strong>Ein verwendetes Teaserbild wird im Artikel selbst erneut gezeigt und der Urheber dort genannt.</strong> Die Onlineseiten lassen den Fotografen damit die Nennung und Anerkennung zukommen, die ihnen zusteht. ZEIT Online versteckt die Quellen ihrer Teaserbilder dagegen in einem schlecht auffindbaren und durch die Nummerierung der Fotos möglicherweise missverständlichen Extra-Fenster.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein genauerer Blick auf ZEIT.de</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das nachfolgende Beispiel zeigt, dass ZEIT Online durchaus weiß, wie man Foto-Urheber korrekt benennt. Wird ein Foto im Artikel selbst verwendet, sieht es nämlich so aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-1876" title="Beispiel ZEIT.de" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/06/zeit-beispiel.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<a href="http://www.zeit.de/2011/38/Portraet-Berlin-Wowereit" target="_blank">Die Nennung erfolgt in diesem Fall</a> sogar mit Link zu Photocase. Wird ein Teaserbild nicht im geteaserten Artikel selbst verwendet, erfolgt die Erwähnung des Urhebers hingegen versteckt.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-1884" title="Beispiel ZEIT.de: Bildrechte-Übersicht" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/06/zeit-bildrechte-fenster-screenshot.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
Übersicht zum Selberzählen: Wem gehört das xy. Bild von oben? Wie funktioniert die Zählweise bei verstreuten Bildern auf der Seite? Und wieso werden die Fotos mal verlinkt (rot unterlegt) und mal nicht?</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus scheint das System von ZEIT.de nicht immer zuverlässig zu funktionieren. So zähle ich zum Beispiel auf <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-06/schlecker-insolvenz" target="_blank">dieser Seite inklusive aller Teaserbilder ohne Videos, Werbebilder und Grafiken</a> acht Fotos. Benannt sind unter &#8220;Bildrechte&#8221; aber nur fünf:</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-1899" title="Beispiel: Bildrechte-Fenster" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/06/zeit-bildrechte-fenster-3.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>ZEIT Online und die Urheber</title>
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		<pubDate>Wed, 30 May 2012 19:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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		<description><![CDATA[Korrektur 01.06.: Wie Frank von photocase.com mir in einem recht harschen Kommentar mitteilte, gibt es wohl doch eine Nennung der Fotourheber auf ZEIT Online. Sie versteckt sich auf der Webseite ganz unten. Wenn ihr jetzt fragt &#8220;Wo denn?&#8220;, dann geht es euch wie mir. Der Textlink ist zwischen den Menüpunkten &#8220;Schlagworte&#8221; und &#8220;Datenschutz&#8221; so unauffällig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Korrektur 01.06.:</strong> Wie Frank von photocase.com mir in einem <a href="http://www.blogonade.de/2012/05/zeit-online-und-die-urheber/comment-page-1/#comment-213">recht harschen Kommentar mitteilte</a>, gibt es wohl doch eine Nennung der Fotourheber auf ZEIT Online. Sie versteckt sich auf der Webseite ganz unten. Wenn ihr jetzt fragt &#8220;<a href="http://www.zeit.de/karriere/index" target="_blank">Wo denn?</a>&#8220;, dann geht es euch wie mir. <a href="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/05/fotorechte-zeit-online.gif"><img class="size-medium wp-image-1867 alignleft" title="Gut versteckt: Fotorechte auf ZEIT Online" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/05/fotorechte-zeit-online-300x128.gif" alt="" width="300" height="128" /></a>Der Textlink ist zwischen den Menüpunkten &#8220;Schlagworte&#8221; und &#8220;Datenschutz&#8221; so unauffällig platziert, dass ich ihn beim Schreiben meines Artikels tatsächlich übersehen habe. Ich kenne die Statistiken von ZEIT.de nicht, aber ich vermute mal, dass es sich um einen der am seltensten geklickten Links handeln dürfte. Es öffnet sich jedenfalls ein Layer-Fenster, in welchem die Urheber aller Fotos auf der Seite genannt werden. Und zwar durchnummeriert. Sind also 24 Fotos auf der Seite, muss der Leser diese erst mal selbst durchzählen, bevor er in der Tabelle ablesen kann, wer welches Bild gemacht hat. Juristisch ist das sicher korrekt, aber nicht besonders urheberfreundlich. Der normale Leser wird kaum mitbekommen, dass hier Fotos von externen Quellen wie Photocase verwendet wurden. Warum nicht einfach eine Nennung direkt am Bild (etwa, wie bereits vorgeschlagen, als Zeile, die beim Überfahren mit der Maus sichtbar wird)? Halten wir also fest: Der unten erhobene Vorwurf, es würden auf ZEIT.de keine Urheber von Fotos genannt, ist falsch. Hierfür möchte ich mich entschuldigen. Bestehen bleibt: ZEIT Online bedient sich billig bei Photocase, um dann den Hinweis auf den Urheber so gut wie möglich zu verstecken.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der ursprüngliche Artikel:</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1850" title="Ausschnitt aus ZEIT Online: Foto von mir" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/05/zeit-online-urheberrecht-fotos.jpg" alt="" width="600" height="375" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die ZEIT gibt sich gern als <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-05/datenschutz-urheberrecht-albrecht" target="_blank">Vorkämpferin der Urheberrechte</a>. Im Netz nimmt sie es aber selbst anscheinend nicht so genau damit&#8230;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Als ich gestern <a href="http://www.zeit.de/karriere/index" target="_blank">auf ZEIT Online stöberte</a>, fiel mein Blick auf ein Foto. Es zeigt die Silhouette eines Mannes, der vor einer Fensterfront entlangläuft. „Das Bild kennst du doch“, war mein spontaner Gedanke. Ein paar Klicks weiter die Gewissheit: Dieses Foto stammt von mir. Ich habe es schon 2004 während einer Führung durch das Bundeskanzleramt gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.photocase.de/foto/22869-stock-photo-mann-wolken-ruhig-haus-erwachsene-wege-pfade" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1851 alignleft" title="&quot;Ein Mann, ein Weg&quot; (Foto: Lukas Bischofberger)" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/05/ein-mann-ein-weg-lukas-bischofberger.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Der Mann auf dem Verbindungsgang, das Gegenlicht, es passte einfach alles. Ein Klick und ich hatte das Bild auf der Speicherkarte. Ich war Urheber. Das Bild gefiel mir so gut, dass ich es später bei Photocase.com hochgeladen habe. <a href="http://www.photocase.de/foto/22869-stock-photo-mann-wolken-ruhig-haus-erwachsene-wege-pfade" target="_blank">„Ein Mann &#8211; ein Weg“</a>, überschrieb ich es knallig, damit viele es sich anschauen würden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Photocase hat jeder die Möglichkeit, Fotos hochzuladen und sie anderen zur Verfügung zu stellen. Wer selbst Fotos hochlädt, der bekommt Punkte, mit denen er Fotos von anderen herunterladen kann. Wer selbst nichts hochlädt, kann diese Punkte aber auch gegen Geld erwerben.</p>
<p style="text-align: justify;">ZEIT Online hat das Bild des rundlichen Mannes (der vermutlich kein „kranker Chef“ ist, sondern vielleicht Mitarbeiter des damaligen Kanzlers oder Angestellter des Kanzleramtes) also gekauft. Genauer hat ZEIT Online eine so genannte „Basislizenz“ erworben. Diese gestattet „die Nutzung des Fotos als Bestandteil von „eigenständigen grafischen Werken“ oder in einem „redaktionellen Rahmen“.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>So eine Basislizenz ist nicht teuer. Das Foto mit dem Silhouetten-Mann kostet in der günstigsten Variante weniger als zwei Euro. Im Gegenzug verpflichtet sich der Käufer aber, den Urheber des Fotos zu nennen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">So heißt es unter Punkt 2.4 der <a href="http://www.photocase.de/nutzungsbedingungen?doc=dla" target="_blank">Nutzungsbedingungen</a>:</p>
<p style="text-align: justify;">„<em>Urheber- und Quellennennung bei Fotos</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Der Downloader hat den Fotografen bei der Verwendung des Fotos im Impressum oder am Bild als Urheber mit Namen, und soweit dies nicht möglich ist, mit seinem Benutzernamen bei PHOTOCASE zu nennen (Urhebernennung). Zugleich damit ist PHOTOCASE als Quelle des Fotos zu bezeichnen (Quellennennung). Bei einer Verwendung in Online-Angeboten muss die Nennung mit einem Link zu der Webseite PHOTOCASE unterlegt sein. Eine zulässige Urheber- und Quellenangabe würde daher lauten: „Foto: [Name des Fotografen]./ Quelle PHOTOCASE [in Online-Angeboten entsprechend verlinkt]“.</em> <em>Fotos dürfen jedoch auch ohne Urhebernennung und Quellenangabe genutzt werden, sofern, wenn verfügbar, die entsprechenden erweiterten Nutzungsrechte erworben werden.“</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ZEIT Online hätte mich also im Umfeld des Fotos erwähnen und einen Link auf Photocase setzen müssen oder aber die „erweiterten Nutzungsrechte“ kaufen müssen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diese sind nicht ganz so günstig: Kostet das Silhouetten-Bild in der Basisversion rund zwei Euro (von denen ich einen Euro erhalte), so wird die „Nutzung ohne Quellenangabe“ mit fast 27 Euro berechnet (von denen ich ebenfalls einen kleineren Anteil erhalte).</p>
<p style="text-align: justify;">ZEIT Online hätte also folgende Möglichkeiten gehabt, das Foto mit der Silhouette des Mannes zu nutzen:</p>
<ol>
<li>Mich als Urheber benennen (etwa in einer Bildunterzeile oder in der Bezeichnung, die beim Überfahren des Bildes mit dem Mauszeiger sichtbar wird)</li>
<li>Bei Photocase eine Lizenz ohne Nennung der Quellenangabe erwerben (Kostenpunkt rund 27 Euro statt zwei Euro)</li>
<li>Mich über Photocase anschreiben, ob ich die Nutzung des Bildes nicht zu anderen Bedingungen oder kostenfrei gestatte</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"><strong>ZEIT Online hat sich dafür entschieden, sich billig bei Photocase zu bedienen und den Urheber des Fotos nicht wie es sich gehört zu nennen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeit.de/2012/20/Aufruf-Urheberrecht" target="_blank"> „Wir sind die Urheber“</a>, war der Appell überschrieben, mit dem sich 100 Autoren und Künstler wenige Tage zuvor in der ZEIT gegen den Diebstahl geistigen Eigentums und die Stärkung des Urheberrechts ausgesprochen hatten. Die ZEIT schmückt sich offensichtlich gerne mit diesen Forderungen. Da ist es schon erstaunlich, wenn im dazugehörigen Onlinemedium einfach die bestehenden Regelungen übergangen werden und die Urheber von Fotos absichtlich oder unabsichtlich einfach nicht genannt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Die alltägliche Präsenz und der Nutzen des Internets in unserem Leben können keinen Diebstahl rechtfertigen und sind keine Entschuldigung für Gier oder Geiz.“</em>, heißt es in der Erklärung weiter. ZEIT Online scheint genau diesem Geiz erlegen zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn wie die <a href="http://www.photocase.de/user.asp?u=128714" target="_blank">Kommentare im Profil von ZEIT Online bei Photocase</a> zeigen, ist der Kauf der günstigen Bilder kein Einzelfall. Dutzende User fragen in den Kommentaren, wo ihr Bild verwendet wurde und ob sie eine Nennung als Quelle bekommen können. Viele freuen sich, dass ein Bild von ihnen verwendet wurde. ZEIT Online reagiert auf diese Kommentare nicht.</p>
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		<title>Berlin von oben</title>
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		<pubDate>Sun, 27 May 2012 11:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer Berlin von oben betrachten möchte, der hat ja einige Möglichkeiten: Er kann auf den Teufelsberg gehen (kostenlos), auf den Funkturm am ICC fahren (4,50 Euro), sich den Fernsehturm am Alexanderplatz gönnen (12 Euro) oder den Hi-Flyer besteigen (19 Euro). Ich hatte von Kollegen einen Gutschein geschenkt bekommen und mich daher für die letztere Variante [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1831" title="Hi-Flyer Berlin" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/05/hi-flyer-berlin.jpg" alt="" width="600" height="898" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wer Berlin von oben betrachten möchte, der hat ja einige Möglichkeiten: Er kann auf den Teufelsberg gehen (kostenlos), auf den <a href="http://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/funkturm/" target="_blank">Funkturm</a> am ICC fahren (4,50 Euro), sich den <a href="http://tv-turm.de/" target="_blank">Fernsehturm am Alexanderplatz</a> gönnen (12 Euro) oder den <a href="http://www.air-service-berlin.de/index.php/deutsch/tickets-airmaschines/ballon/fesselballon-hiflyer.html" target="_blank">Hi-Flyer</a> besteigen (19 Euro).</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte von Kollegen einen Gutschein geschenkt bekommen und mich daher für die letztere Variante entschieden. Der Hi-Flyer ist ein Fesselballon, der mit Helium gefüllt ist und an einem Stahlseil hoch- und heruntergelassen wird. In 150 Metern Höhe kann man dann in dem käfigartigen Rondell des Hi-Flyers umhergehen und die Aussicht in alle Richtungen genießen. Dazu läuft ein Audio-Kommentar, der technische Daten erläutert und einem immer wieder versichert, wie sicher es hier oben doch ist. Alles in allem natürlich eine ziemlich touri-mäßige Angelegenheit, aber dennoch eine schöne Gelegenheit, ein paar Fotos von Berlin aus der Luft zu machen und dabei den &#8220;Spielzeug&#8221;-Modus meiner Kamera auszuprobieren. Achtet mal auf den geringen Schärfebereich und die knalligen Farben, welche die Stadt so wirken lassen, als sei sie eine Modellbahnanlage.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1832" title="Berlin von oben" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/05/berlin-von-oben.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<em>Links das Axel-Springer-Hochhaus, rechts daneben in rot das GSW-Gebäude</em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1833" title="Berlin von oben: Tempodrom" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/05/berlin-von-oben-2.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<em>Das Tempodrom am Anhalter Bahnhof von oben</em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1834" title="Potsdamer Platz von oben" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/05/potsdamer-platz-von-oben.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<em>Der Potsdamer Platz mit seinen &#8220;Hochhäusern&#8221; wirkt plötzlich ganz klein</em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1835" title="Reichstag und Bundeskanzleramt von oben" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/05/reichstag-bundeskanzleramt-von-oben.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<em>Dürfen nicht fehlen: Bundeskanzleramt, Hauptbahnhof und Reichstag der Spielzeugrepublik<br />
</em></p>
<p><em></em><img class="alignnone size-full wp-image-1836" title="Skyline von Berlin mit Fernsehturm" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/05/skyline-von-berlin-fernsehturm.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<em>Doch noch etwas größer: Der Fernsehturm. Rechts ist verschwommen das rote Rathaus zu sehen</em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1837" title="Berliner Leben von oben" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/05/berliner-leben-von-oben.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<em>Ungewohnte Einblicke ins Berliner Leben: Wer hätte gedacht, dass diese eher unspektakulären Mietshäuser so schicke Dachterrassen haben?</em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1838" title="Berliner Leben von oben" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2012/05/berliner-leben-von-oben-2.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<em>Ein kleiner Zoom: Hier wird doch tatsächlich Gartenarbeit betrieben!</em></p>
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