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	<title>Blogonade &#187; Einkaufen</title>
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	<description>Berlin Blog</description>
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		<title>Wie ich einmal vergeblich versuchte, mir eine Halbjahreskarte fürs Kino zu kaufen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 09:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Halbjahreskarte für die Yorck-Kinos in Berlin ist eigentlich eine prima Sache: Für 129 Euro kann man sechs Monate lang beliebig viele Filme anschauen. Bei einem Kartenpreis von rund 7 Euro pro Vorstellung lohnt sich die Dauerkarte also, sobald man mehr als drei Mal im Monat ins Kino geht. Nicht zuletzt ist der Besitz aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/11/kino-passage-berlin.jpg" alt="" title="Schönes Kino: Passage in Berlin-Neukölln" width="600" height="400" class="alignnone size-full wp-image-1572" />
<p style="text-align: justify;">Die Halbjahreskarte für die Yorck-Kinos in Berlin ist eigentlich eine prima Sache: Für 129 Euro kann man sechs Monate lang beliebig viele Filme anschauen. Bei einem Kartenpreis von rund 7 Euro pro Vorstellung lohnt sich die Dauerkarte also, sobald man mehr als drei Mal im Monat ins Kino geht. Nicht zuletzt ist der Besitz aber natürlich auch ein psychologischer Anreiz, um häufiger ins Kino zu gehen. So schaut man sich vielleicht auch Filme an, die man sich sonst nur auf DVD zu Gemüte geführt hätte &#8211; allerdings in Kinoatmosphäre.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Woche wollte ich mir also nun eine solche goldene Karte zulegen. Was viele nicht wissen: Schon der Kauf ist eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. In fünf Anläufen habe ich es dennoch geschafft.</p>
<p><strong>Erster Anlauf</strong><br />
Das Kino Passage in der Karl-Marx-Straße in Neukölln. Eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn.</p>
<blockquote><p>Ich: „Guten Tag, ich hätte gerne eine Halbjahreskarte.“<br />
Verkäuferin: „Die gibt es gar nicht mehr. Nur noch ein Monatsabo.“<br />
Ich: „Aber mein Bruder hat sich gerade gestern noch eine geholt.“<br />
Mein Bruder springt ein und zückt zum Beweis seine Karte.<br />
Verkäuferin: „Achso, ja die gibt es nur noch als Geschenk.“<br />
Ich: „Na dann möchte ich die mir jetzt selber schenken.“</p></blockquote>
<p>Daraufhin kramte die Verkäuferin in einem dicken Leitzordner und förderte zwei fotokopierte Anträge zutage, die ich ausfüllen solle. Dann würde ich die Karte bekommen.</p>
<p><strong>Zweiter Anlauf</strong></p>
<blockquote><p>Ich: „Hallo, da bin ich wieder und ich habe den Antrag ausgefüllt.“<br />
Verkäuferin: „Ok, gehen Sie denn jetzt auch gleich ins Kino?“<br />
Ich: „Ja, wir möchten Tim und Struppi sehen.“<br />
Verkäuferin: „Wissen Sie, es ist ziemlich kompliziert diese Karte im System zu beantragen und ich möchte die anderen Gäste in der Schlange nicht warten lassen. Gehen Sie doch einfach erst mal so ins Kino und kommen sie hinterher wieder zu mir. Ich bereite dann alles soweit vor.“<br />
Ich: „Klar, kein Problem, so machen wir das.“</p></blockquote>
<p>Langsam schien es zu einer richtigen Herausforderung zu werden.</p>
<p><strong>Dritter Anlauf (nach dem Film)</strong></p>
<blockquote><p>Ich: „Hallo, ich komme wieder wegen der Halbjahreskarte“<br />
Verkäuferin (überlegt kurz): „Oh ja, na wir können es mal probieren. Haben Sie denn das Geld in bar dabei?“<br />
Ich: „Nehmen Sie keine EC-Karten?“<br />
Verkäuferin: „Keines unserer Kinos nimmt EC-Karten.“<br />
Mein Bruder: „Aber ich habe die Karte gestern im Kantkino mit EC bezahlt.“<br />
Verkäuferin: „Hm ja, die gehören auch eigentlich nicht so wirklich zu uns.“<br />
Ich: „Ok, ich gehe zum Bankautomaten um die Ecke und hole Geld.“<br />
Verkäuferin (fummelt an Webcam herum): „In Ordnung, ich versuche unterdessen die Kamera hinzubekommen. Wir brauchen noch ein Foto für die Karte.“</p></blockquote>
<p><strong>Vierter Anlauf (nach dem Besuch beim Bankautomaten)</strong><br />
Die Verkäuferin telefoniert. Sie ruft offensichtlich verschiedene Kollegen in anderen Kinos der <a href="http://www.yorck.de" target="_blank">Yorck-Gruppe</a> an, um sich Rat zu holen. Als sie aufgelegt hat, trete ich an den Tresen.</p>
<blockquote><p>Ich: „Na, wie sieht es aus mit meiner Karte?“<br />
Verkäuferin: „Also das ist ein größeres Problem. Ich kann ihren Namen nicht in die Felder im System eintragen. Habe es auch schon mit anderen Karten probiert, aber die sind anscheinend irgendwie alle defekt.“<br />
Ich: „Aha, und was machen wir jetzt?“<br />
Verkäuferin: „Also ich kann ihnen die Karte zwar verkaufen, aber dann müssten Sie noch mal in unser Büro in der Zentrale kommen und Namen und Foto nachmachen lassen. Das ist ziemlich umständlich. Oder ich schenke Ihnen den Kinobesuch heute und Sie probieren es in einem unserer anderen Kinos noch mal. Tut mir leid, dass es so kompliziert ist.“</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Jeder nicht ganz so gewiefte Jahreskarteninteressent hätte jetzt vermutlich aufgegeben und verzichtet. Aber als richtiger Berlinblogger konnte ich es natürlich nicht lassen, und habe es weiter probiert. Zwei Tage später stand ich beim Filmtheater am Friedrichshain auf der Matte. Zwar quittierte die Verkäuferin meine Frage nach der Jahreskarte auch hier mit einem „Oh je“ und winkte eilig ihre Kollegin zur Unterstützung herbei („Da will schon wieder eine die Halbjahreskarte“), aber der Kauf ging dann überraschend reibungslos über die Bühne. Foto wurde irgendwie keins gemacht, dabei hatte ich mir doch extra vorher noch die Haare gekämmt (nene, kleiner Spaß&#8230;). Ende gut, alles gut: Ich habe die Karte im <strong>fünften Anlauf</strong> erfolgreich gekauft.</p>
<p><img src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/11/yorck-jahreskarte.jpg" alt="" title="Objekt der Begierde: Die goldene Yorck-Jahreskarte bzw. Halbjahreskarte" width="600" height="400" class="alignnone size-full wp-image-1578" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ihr auch mal euer Glück probieren wollt: Eine Halbjahreskarte für die Yorck-Kinos kostet 129 Euro, eine Jahreskarte gibt es für 229 Euro, beides bei Einmalzahlung vorab. Alternativ gibt es auch eine Abo-Karte mit Mindestlaufzeit von 12 Monaten, welche 18,90 Euro pro Monat kostet (und damit absurderweise günstiger als die Einmalzahlung ist).</p>
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		<title>Das Nichts im Kühlregal</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2011/08/das-nichts-im-kuehlregal/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 19:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schnappschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Discounter]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich letzten Freitag bei meinem Lieblingsdiscounter hinter der Gemüsetheke scharf rechts abbog, um noch etwas Milch zu holen, stand ich plötzlich vor dem Nichts. Alle Kühlregale leer. Was ist denn hier los? Zuerst dachte ich, der Marktleiter hätte wieder eine Gratis-Einkaufen-Aktion gestartet und den Teilnehmern vielleicht versehentlich 30 statt 3 Minuten Zeit gelassen. Mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1451" title="Hier gibt es: Nichts!" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/08/leere-regale-discounter.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Als ich letzten Freitag bei meinem Lieblingsdiscounter hinter der Gemüsetheke scharf rechts abbog, um noch etwas Milch zu holen, stand ich plötzlich vor dem Nichts. Alle Kühlregale leer. Was ist denn hier los? Zuerst dachte ich, der Marktleiter hätte wieder eine <a href="http://www.blogonade.de/2011/08/operation-hamsterkauf-speedshopping-lidl/" target="_self">Gratis-Einkaufen-Aktion</a> gestartet und den Teilnehmern vielleicht versehentlich 30 statt 3 Minuten Zeit gelassen. Mein zweiter Gedanke galt dem Ende des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ramadan" target="_blank">Fastenmonats Ramadan</a>. Hatten hungrige Muslime etwa Streichkäse und Geflügelsalami komplett aufgekauft? Konnte das wirklich sein?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">&#8220;Ne, die Kühltruhe hat leider die Hitze nicht vertragen&#8221;, erklärte die Verkäuferin auf Nachfrage und lieferte damit eine realistischere Einschätzung. Ich vergaß leider sie zu fragen, was mit den ganzen schönen Sachen passiert war. Was macht ein Supermarkt in diesem Fall? Wegwerfen? Schnell alles abholen lassen und in einen anderen Markt umlagern? An <a href="http://www.tafel.de/" target="_blank">Die Tafeln</a> spenden? Die Folge war jedenfalls klar sichtbar: Es gab keine Wurst, keinen Käse, keine Milch und keinen Joghurt. Da merkt man erst mal, wie abhängig man eigentlich von diesen Dingen ist. Klar, es gibt Wurst auch getrocknet oder als Schmierfleisch in Dosen, Käse auch als Scheibletten und Milch als H-Milch. Aber ein echter Genuss ist das nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Umso froher war ich, als die Kühltruhen heute wieder gemütlich brummten: Ich bin dem Nichts im Kühlregal noch einmal entronnen. Und kaufe wieder fröhlich Wurst, Käse, Milch und auch Joghurt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Operation Hamsterkauf</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2011/08/operation-hamsterkauf-speedshopping-lidl/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 14:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sammy wuchtet eine Kiste Champagner in den Einkaufswagen. Jetzt schnell um die Ecke, wo der Stapel mit den Pick-up-Keksen wartet. Noch zehn Sekunden! Mein Bruder hechtet zum Shampoo-Regal, greift sich eine Palette. „Schluss, aus!“, signalisiert der Marktleiter. Drei Minuten Speedshopping im LIDL sind vorbei. Und das hat sich gelohnt! Sammys Wagen ist randvoll: Kaffee, Olivenöl, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-1413" title="Voller Wagen in drei Minuten: Speedshopper bei LIDL" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/08/speedshopper-bei-lidl.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Sammy wuchtet eine Kiste Champagner in den Einkaufswagen. Jetzt schnell um die Ecke, wo der Stapel mit den Pick-up-Keksen wartet. Noch zehn Sekunden! Mein Bruder hechtet zum Shampoo-Regal, greift sich eine Palette. „Schluss, aus!“, signalisiert der Marktleiter. Drei Minuten Speedshopping im LIDL sind vorbei. Und das hat sich gelohnt! Sammys Wagen ist randvoll: Kaffee, Olivenöl, Champagner, Schokolade. Nicht weniger als 295 einzelne Artikel mit einem Gesamtwert von 821,29 Euro hat er zusammengerafft. Kein Wunder, dass die Kasse noch piept, als der nächste Teilnehmer schon an den Start geht&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-1414" title="Glückliche Gesichter: Speedshopping bei LIDL in Berlin" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/08/lidl-speedshopping-berlin.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Fünf Kunden kamen im Rahmen des Gewinnspiels zur Wiedereröffnung des LIDL-Marktes am Neuköllner Maybachufer in den Genuss des Gratis-Einkaufes. Vor allem Kaffee und Schokolade waren beliebt. Ein Türke im Deutschland-Trikot lud sich den Wagen voller Scheiben-Käse. Mehr als 1000 Euro zeigte die Kasse bei ihm am Ende an. Und wofür der ganze Billig-Gouda? „Ich habe eine große Familie“, erklärte er stolz und fragte dann: „Und was habt ihr mitgenommen?“</p>
<p style="text-align: justify;">Es zeigte sich deutlich: Wer sich auf das Speedshopping gründlich vorbereitet hatte, konnte am Ende deutlich mehr Produkte mitnehmen. Ein Rundgang durch den Supermarkt vor dem Start gehörte da fast schon zum Standard-Repertoire. Ernsthafte Speedshopper gehen noch weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hier deshalb vier Tipps für den optimalen Drei-Minuten-Einkauf:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Ziel formulieren</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Während einige Speedshopper auf einen möglichst hohen Warenwert aus sind, greifen andere bevorzugt zu Produkten, die sie gerne mögen oder die sie sich sonst nicht gönnen. Das Ziel sollte vorher festgelegt werden, damit man sich beim hektischen Schnelleinkauf nicht verzettelt. Wichtig auch das Regelwerk: Dürfen ganze Paletten mitgenommen werden (optimal), sind Produkte ausgenommen (häufig Spirituosen, Zigaretten, Zeitschriften), gibt es attraktive Sonderposten?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Heiße Produkte auswählen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Attraktive Speedshopping-Produkte zeichnen sich durch einen hohen Wert bei vergleichsweise handlicher Packungsgröße aus. Das sind meistens Luxusgüter: Kaffee vereint einen hohen Wert in sich. Fleisch, Fisch, Wein und Süßigkeiten auch. Unattraktiv für Schnellkäufer sind billige Produkte (Nudeln) oder solche mit unhandlichen Verpackungen (Toilettenpapier). Wichtig auch persönliche Präferenzen: Wer keine Dosen-Makrelen mag, sollte sich nicht den ganzen Wagen damit vollladen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-1415" title="Plan für Operation Hamsterkauf" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/08/operation-hamsterkauf-plan.jpg" alt="" width="600" height="400" /><em><br />
Was für den Laien nach wirrem Gekritzel aussieht, ist für den erfahrenen Speedshopper der Plan zum optimalen Drei-Minuten-Einkauf</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3. Schlachtplan entwickeln</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zu einer ausgeklügelten Vorbereitung gehört ein fundierter Schlachtplan nach ISO-Norm 20779B. Mehrere Tage vor dem Termin bereits durch den Markt gehen und eine Skizze der Regalreihen anfertigen. Die gewünschten Produkte markieren. Schnell wird deutlich: In einigen Gängen liegen viele attraktive Sachen, andere sind dagegen Zeitfallen. Hot Zones des Marktes werden farbig markiert &#8211; hier gibt es viel Gutes auf einmal! Vorsicht vor den Risikozonen: Vor dem Obst- und Gemüseregal parken unbedarfte Kunden gerne ihre Wagen, versperren dem ambitionierten Speedshopper den Weg. Zeitverlust von mehreren Sekunden droht! Anhand der Karte entscheidet man sich dann für die beste Route. Nicht zu viel vornehmen: Drei Minuten sind schneller vorbei als man denkt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4. Der Tag des Wettkampfes</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vor dem Start noch einmal die geplante Route durchgehen und im Kopf visualisieren. Aufwärmübungen machen. Smalltalk mit den anderen Teilnehmern führen. Dann geht es an den Start: Schnell zum ersten Regal sprinten. Wo möglich, immer ganze Paletten greifen, da sich diese besser im Einkaufswagen stapeln lassen. Liegen nur zwei bis drei Meter zwischen den Zielprodukten, den Wagen kurz stehen lassen. Auf die Route konzentrieren. Kurz vor Schluss: Nicht stehenbleiben, sondern im direkten Umfeld willkürlich Sachen in den Wagen packen. Am Ende entscheidet manchmal eine Tütensuppe über Sieg oder Niederlage.</p>
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		<title>Zeit für einen Ölwechsel?</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2011/03/zeit-fuer-einen-oelwechsel-good-oil-testbericht/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 19:48:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skurrile Produkte]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gehöre ja zu den Menschen, die ihr Öl immer noch ganz normal beim Discounter um die Ecke kaufen. Sonnenblumen- oder Rapsöl aus dem Zwölferkarton und dazu Olivenöl für alle italienischen Gerichte. Bisher bin ich damit eigentlich auch ganz gut ausgekommen. Aber warum nicht mal etwas Neues probieren? Ich freute mich also, als ich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1152" title="Testbericht  zum Good Oil Hanföl" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/03/good-oil-hanfoel-testbericht.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ich gehöre ja zu den Menschen, die ihr Öl immer noch ganz normal beim Discounter um die Ecke kaufen. Sonnenblumen- oder Rapsöl aus dem Zwölferkarton und dazu Olivenöl für alle italienischen Gerichte. Bisher bin ich damit eigentlich auch ganz gut ausgekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber warum nicht mal etwas Neues probieren? Ich freute mich also, als ich das Angebot erhielt ein neues britisches Hanföl zu probieren. Kurze Zeit später erreichte mich ein fürstliches Probierpaket: Hanföl Original, Hanföl Mild &amp; Light, zwei Sorten Mayonaise, drei Sorten Salatdressing. Kurz gesagt, Fettvorräte für die nächsten Monate.</p>
<p style="text-align: justify;">Optisch macht Good Oil schon einiges her: Die kleinen Flaschen wirken richtig edel. In großen Buchstaben wird der hohe Gehalt an Omega-Fettsäuren angepriesen. Die sollen besonders gesund sein. Eine kurze Recherche offenbart Widersprüchliches: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Omega-3-Fetts%C3%A4uren" target="_blank">Wikipedia sagt</a>, Omega-3-Fettsäure seien „lebensnotwendig“. Der <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-13903/omega-3-fettsaeuren-was-fisch-so-gesund-macht_aid_388246.html" target="_blank">Focus berichtet</a>, sie schützten vor Rheuma und anderen Krankheiten. Und auch die <a href="http://www.test.de/themen/essen-trinken/test/Matjesfilets-nordische-Art-Gelb-braun-und-tranig-1487730-1487602/" target="_blank">Stiftung Warentest listet</a> viele positive Effekte auf. Auf der anderen Seite scheinen neuere Forschungen genau das Gegenteil zu belegen: Über die positive Wirkung herrsche Uneinigkeit, <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/zu-viel-fisch-macht-nicht-gesuender/" target="_blank">schreibt die taz</a>. Die Omega-3-Fette seien gar nicht gesund (jedenfalls nicht gesünder als Schweineschmalz), <a href="http://www.welt.de/gesundheit/article7858700/Omega-3-Fette-nicht-gesuender-als-Schweineschmalz.html" target="_blank">sagt die Welt</a>.  Und das anerkannte Fachmagazin für Fette, Brigitte, <a href="http://www.brigitte.de/figur/ernaehrung/fette-1060648/4.html" target="_blank">warnt sogar</a> vor zu viel Omega-3-Fettsäuren im Essen. Fettsäuren scheinen vor allem eine Glaubensfrage zu sein. Ich persönlich kaufe so ein besonderes Öl vor allem wegen dem Geschmack (und natürlich, weil sich Schnitzel schlecht ohne braten lassen).</p>
<p style="text-align: justify;">Wie schmeckt nun also Hanföl? Zunächst eigentlich wie ein normales Pflanzenöl. Was aber sofort auffällt, ist das feine, leicht nussige Aroma. Wirklich sehr angenehm am Gaumen. Besonders im Salat macht sich das Good Oil sehr gut. Bei gebratenen Speisen muss man hingegen schon ganz genau hin schmecken, um den Unterschied zu merken.</p>
<p style="text-align: justify;"><em></em></p>
<p style="text-align: justify;">Und wie sieht es bei den Dressings aus? Schnell einen frischen Feldsalat mit Tomaten und gekochten Eiern angerichtet und das Honig-Senf-Dressing geöffnet. Aber dann das: Beim Dosieren landet ein riesiger Schwung auf dem Teller. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass das Good-Oil-Dressing so dünnflüssig ist. Andere Dressings haben eine festere Konsistenz, lassen sich besser dosieren. Geschmacklich konnten Caesars Dressing, Honig &amp; Senf und Balsamico durchaus überzeugen. Die Nussnote des Hanföls schmeckt man allerdings nicht wirklich heraus.</p>
<p style="text-align: justify;"><em></em></p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Mayo ist ziemlich dünnflüssig, sie lässt sich sogar gießen. Das ist irgendwie doch ziemlich ungewohnt. Deutsche Mayo hat ja eine ziemlich feste Konsistenz, bleibt auf dem Teller immer wo sie ist. Geschmacklich fiel weniger das Hanföl auf, als die säuerliche Essignote. Sie sorgte dafür, dass man nicht so viel von der Mayo essen mochte. Mein Fall ist es nicht wirklich. Vielleicht verstehen Briten aber auch einfach etwas anderes unter Mayonnaise.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-1155" title="Good-Oil-Produkte im Überblick" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/03/good-oil-produkte.jpg" alt="" width="600" height="338" /></p>
<p style="text-align: justify;">Hanföl, Dressing und Co. gibt es in Deutschland bei Rewe, Edeka, Hit und Karstadt. Preislich liegt Good Oil im oberen Bereich. Eine Flasche mit 250ml Hanföl kostet 7,99 Euro. Die Dressings und die Mayo (je 220g) gehen für 4,99 Euro über die Ladentheke. Das macht Good Oil zu einem ziemlichen Luxusprodukt. Wer probieren möchte, sollte mit dem Öl anfangen, da hier der nussige Geschmack am deutlichsten zum Tragen kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.goodwebsite.de/" target="_blank">www.goodwebsite.de</a>. Bei <a href="http://www.facebook.com/goodoil" target="_blank">Facebook</a> kann man sich mit Hanföl-Freunden zum Thema austauschen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Currywurst-Pizza im Test</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2011/01/currywurst-pizza-im-test/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 20:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skurrile Produkte]]></category>
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		<category><![CDATA[Currywurst]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
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		<category><![CDATA[Fast Food]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei beliebte Fast-Foods in einem Produkt: Nicht mehr und nicht weniger verspricht die &#8220;Stadion-Pizza Currywurst&#8221; von Lidl. Geht die Kombination gut oder schießt man mit dieser &#8220;deutschen&#8221; Variante der Pizza ein Eigentor? Beim Thema Wurstpizza fällt mir ja sofort dieser eine Campingplatz am Lago Maggiore in Norditalien ein, auf dem ich als Kind einmal war. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-971" title="Der Currywurst-Pizza-Test" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/01/currywurst-pizza-test.jpg" alt="" width="600" height="400" /><em><br />
Zwei beliebte Fast-Foods in einem Produkt: Nicht mehr und nicht weniger verspricht die &#8220;Stadion-Pizza Currywurst&#8221; von Lidl. Geht die Kombination gut oder schießt man mit dieser &#8220;deutschen&#8221; Variante der Pizza ein Eigentor?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Beim Thema Wurstpizza fällt mir ja sofort dieser eine Campingplatz am Lago Maggiore in Norditalien ein, auf dem ich als Kind einmal war. Zu jedem guten Campingplatz gehört  auch ein meist einfaches Restaurant. Und im Campingplatz-Ristorante am Lago Maggiore gab es, wohl nicht zuletzt aus Anbiederung an die deutschen Gäste, eine &#8220;Pizza al Wursti&#8221;. Ich erinnere mich noch genau, als ich den flachen Teigfladen mit den Plockwurst-Stückchen auf den Tisch gestellt bekam. Und ich weiß auch noch, dass ich diese Pizza nicht aufgegessen habe, so sonderbar fand ich die Kombination aus Teig und Wurst.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun also, mindestens 15 Jahre später, ein neuer Versuch mit einer Wurst-Pizza. Nach dem Auspacken die erste Überraschung: Es scheint sich eher um eine Pizza mit Currywurst, als um eine Currywurst-Pizza zu handeln. Exakt 16 Currywurst-Stücke liegen auf dem Rundling, der uns ansonsten doch ziemlich an eine Pizza Margherita erinnert. Auf dem Foto sieht es zudem so aus, als wäre überall Curry auf der Pizza verteilt. In echt ist von einer dicken Curryschicht nichts zu sehen. Vielleicht ganz gut so&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Wir machen den Ofen auf und schieben die Pizza hinein. Tür zu und warten. Die Stadionpizza geht beim Backen nicht hoch. Um ehrlich zu sein, verändert sie sich beim Backen praktisch überhaupt nicht. Nur der Käse verläuft und die Wurststücke fangen an fettig zu glänzen. Nach einer guten Viertelstunde ist die Pizza fertig. Geruchstechnisch hat sich unsere Küche noch nicht in eine Currywurstbude verwandelt. Na immerhin!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-972" title="Currywurst-Pizza in Nahaufnahme" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/01/currywurst-pizza-nahaufnahme.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Geschmack ist weniger seltsam als befürchtet: Die Currywurst-Stücke haben eine schöne Schärfe und ergänzen sich gut mit den Zwiebeln. Die Tomatensoße könnte allerdings auch noch etwas Curry vertragen. Schwach hingegen der Boden: Trocken und zäh verklebt er uns den Gaumen, wie bei so vielen anderen Tiefkühl-Pizzen leider auch. Insgesamt kann die Currywurst-Pizza geschmacklich nicht ganz überzeugen. Pizza mit Wurst, so wage ich zu behaupten, bleibt auch mit der &#8220;Stadion-Pizza&#8221; ein Nischenprodukt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Die Stadion-Pizza Currywurst</strong> kostet 99 Cent und ist aktionsweise bei Lidl erhältlich. Auf der Rückseite befindet sich als nette Zugabe ein Spielplan für die Rückrunde der Fußball-Bundesliga.</em></p>
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		<title>Douglas gibt mir die Kugel</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 22:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>
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		<description><![CDATA[„Und noch eine kleine Aufmerksamkeit für Sie. Frohe Weihnachten!“, ruft mir der Verkäufer zu. Und eh ich es mir versehe, halte ich die Papiertüte von Douglas in der Hand. Kauftransaktion abgeschlossen. In der Tüte: Das Weihnachtsgeschenk für meine Mutter und die „kleine Aufmerksamkeit“. Sie besteht aus einem viereckigen Karton mit dem Aufdruck „Collectors Edition 2010“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-868" title="Hässliche Geschenk-Weihnachtskugel von Douglas" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/12/weihnachtskugel-douglas.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">„Und noch eine kleine Aufmerksamkeit für Sie. Frohe Weihnachten!“, ruft mir der Verkäufer zu. Und eh ich es mir versehe, halte ich die Papiertüte von Douglas in der Hand. Kauftransaktion abgeschlossen. In der Tüte: Das Weihnachtsgeschenk für meine Mutter und die „kleine Aufmerksamkeit“. Sie besteht aus einem viereckigen Karton mit dem Aufdruck „Collectors Edition 2010“ (die kleine Aufmerksamkeit, nicht meine Mutter). Durch den transparenten Kunststoff sieht man eine silberne Weihnachtskugel schimmern. Auf die Oberfläche der Kugel hat jemand eine Frau gemalt, deren Unterkörper aus Tannenzweigen besteht. Hinter der Waldfrau befinden sich noch ein goldener Stern und ein verwaschenes blaues Etwas, das so aussieht als hätte jemand seinen Pinsel nicht richtig ausgewaschen. Über dieses Meisterwerk moderner Christbaumkugelmalerei hat der Künstler mit krakeliger Schrift seine Signatur gesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Was soll ich damit machen? <a href="http://www.douglas.de/douglas/Accessoires-Wohnen-Lifestyle-Dekoration-Douglas-Geschenkewelt-Goldrausch-Collectors-Edition-2010_product_3000040241.html" target="_blank">Collectors Edition</a> hin oder her, an den Baum hänge ich mir diese Kugel ganz sicher nicht. Erstens ist sie verdammt hässlich. Zweitens, selbst wenn sie nicht hässlich wäre, würden mir noch die anderen Stücke der diesjährigen Kollektion fehlen. Nur eine Kugel von Douglas und zwanzig andere in Rot und Blau, das sieht nun wirklich nicht aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein erster Gedanke war: Am besten schnell weiterverschenken. Spontan fiel mir niemand ein, der sich über eine einzelne Silberkugel mit liebloser Bemalung freuen würde. Meine Mutter jedenfalls schon mal nicht. Mein Bruder? Der hat nicht mal einen Baum. Der Motzverkäufer in der U-Bahn? Ich bezweifelte, dass er sich über die Douglas-Kugel freuen würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich könnte ich die Kugel einfach zum Verkäufer zurückbringen. Sie auf den Tisch legen und sagen: So nicht. Aber damit habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Einer guten Freundin von mir wollten sie im Penny mal alte Weihnachtsschokolade andrehen. Als sie ablehnte, wurde sie von den Kassiererinnen als dekadent und überheblich beschimpft. Das wollte ich lieber nicht riskieren.</p>
<p style="text-align: justify;">„Stell sie doch auf Ebay rein“, sagte mein Bruder. Auf der Auktionsplattform würde schließlich so ziemlich jeder Mist verkauft. Ich recherchierte. Auch ein anderer Douglas-Kunde war schon auf die Idee mit dem <a href="http://cgi.ebay.de/Douglas-collektors-edition-Kugel-man-haben-XT-/290515798596?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&amp;hash=item43a4174a44" target="_blank">Versteigern</a> gekommen. In gekonntem Marktschreier-Jargon und mit originellen Schreibfehlern hob er die Vorzüge der Kugel hervor:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Hier biete ich eine unglaubliche Gelegenheit : Die Douglas Collektours 2010 Kugel , ein muß für jeden Sammler geschmackvoller Präziosen und die Möglichkeit Geschmack zu beweisen . Abgesehen vom guten Gefühl ein solch wertigen Gegenstand sein Eigen zu nennen , haben sie die reale Chance einer extremen Wertentwicklung in den nächsten 500 Jahren. Diesen Anforderungen geschuldet werde ich meine ganze Kraft in eine bombensichere Verpackung legen damit die Kugel absolut sicher und unversehrt bei ihnen ankommt.“</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das Startgebot lag bei einem Euro. Obwohl die Auktion schon einige Zeit lief, hatte sich noch niemand gefunden, der das edle Sammlerstück erwerben wollte. Ebay schien nicht der richtige Ort für diese Art von Nippes zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich hätte ich die Kugel einfach wegwerfen können. Aber was für eine ungemeine Verschwendung wäre es, wenn geschätzte zwanzig Millionen Kunden von Douglas zur Weihnachtszeit eine solche Kugel geschenkt bekommen und sie dann umgehend entsorgen? Ein Präsent produziert für den Müll. Das klingt nicht nach einem Happy End.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ich mir all diese Gedanken gemacht hatte (der Laden hatte inzwischen geschlossen), fiel mein Blick noch einmal auf die Verpackung der Kugel. Ganz unten stand in kleiner goldener Schrift ein Satz auf dem Karton: „Die magische Wunschkugel“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe mir die Kugel dann schwupp-di-wupp einfach weggewünscht. Es hat funktioniert! Das Ding ist einfach spurlos verschwunden! Kugellos stand ich auf dem Kudamm. An Weihnachten passieren halt manchmal doch noch Wunder.</p>
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		<title>Mein erstes Mal&#8230; Gefrierdosen kaufen</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 15:25:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Erstes Mal]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu jedem halbwegs gut ausgestatteten Haushalt gehören auch Gefrierdosen. So wollte ich letztens eine Möhren-Kartoffelsuppe vom Vortag mit auf Arbeit nehmen, um sie dort aufzuwärmen und so dem eintönigen Kantinenessen zu entgehen. Das ging nicht, weil ich kein Behältnis für den Transport hatte. So blieb die Suppe in dem mit Folie abgedeckten Porzellan-Schälchen im untersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zu jedem halbwegs gut ausgestatteten Haushalt gehören auch Gefrierdosen. So wollte ich letztens eine Möhren-Kartoffelsuppe vom Vortag mit auf Arbeit nehmen, um sie dort aufzuwärmen und so dem eintönigen Kantinenessen zu entgehen. Das ging nicht, weil ich kein Behältnis für den Transport hatte. So blieb die Suppe in dem mit Folie abgedeckten Porzellan-Schälchen im untersten Fach meines Kühlschranks. Und ich ging mal wieder in die Kantine. Gleiches mit dem Kartoffelsalat, den Bolognese-Nudeln und dem Griesbrei. Ohne Gefrierdosen ist man echt aufgeschmissen, wenn es um den Transport von Lebensmitteln geht. Was haben die Leute bloß früher gemacht, als es noch keine Gefrierer und folglich auch keine Gefrierdosen gab? Suppentopf unter den Arm klemmen und dann los?</p>
<p style="text-align: justify;">Angeblich wurde die Frischhaltedose von Earl Silas Tupper erfunden, nach dessen Namen sie Tupperdose heißt. Vielleicht ist das aber auch nur eine geschickt eingeführte Markenlegende &#8211; man weiß es nicht. Jedenfalls gibt es Gefrierdosen heute an jeder Ecke, also auch bei Karstadt am Hermannplatz in der Haushaltswarenabteilung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gefrierdosenhersteller hatten ganze Arbeit geleistet: Es gab runde und eckige Dosen. Längliche und hohe. Kleine, in die gerade mal zwei Apfelstücke passen und solche, in denen sich eine Wochenration Suppe lagern lässt. Solche mit herkömmlichem Deckel, der sich mit leichtem Druck auf dem Unterteil fixieren lässt und aufwendigere mit Klappverschluss, dessen Zargen unter einen Wulst greifen und die deshalb die Dose noch fester verschließen. Ich nahm verschiedene Dosen in die Hand, probierte die Verschlüsse und versuchte mir vorzustellen, wie viel Möhren-Kartoffelsuppe wohl in sie hineinpassen würde. Reichen 0,9 Liter oder soll ich lieber eine mit 1,1 Liter Volumen nehmen? Verteilt sich Suppe in einer flachen Dose anders als in einer hohen?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-590" title="Die Gefrierdosenabteilung bei Karstadt" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/09/gefrierdosen-bei-karstadt.jpg" alt="" width="600" height="800" /><br />
<em>Unentschlossenheit bei Karstadt: Wofür diese längliche Gefrierdose wohl gedacht ist?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Auswahl fiel mir schwer und ich war ziemlich unentschlossen. Diese Unentschlossenheit beim Kauf von Produkten habe ich öfter. Sie rührt daher, dass ich den perfekten Gegenstand kaufen möchte. Nicht zu klein und nicht zu groß, nicht zu hoch und nicht zu lang, nicht zu teuer und trotzdem in der optimalen Qualität. Das gestaltet sich in der modernen Warenwelt mehr als schwierig. Und in der weitläufigen Gefrierdosenwelt von Karstadt war es noch schwieriger.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ich noch unentschlossen mit einer 0,9-Liter- und einer 1,1-Liter-Dose im Gang stand, sprach mich auf einmal eine junge Frau an. Eine seltsame Eigenart bei Karstadt ist ja, dass man schneller mit anderen Kunden ins Gespräch kommt, als mit den zahlreichen Verkäufern. So kann man viertelstundenlang seelenruhig und völlig unentschlossen in der Gefrierdosenabteilung herumstehen, ohne dass einen eine der Verkäuferinnen anspricht und ihre Fachkompetenz in Sachen Gefrierdosen zur Entscheidungsfindung anbietet.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedenfalls sprach mich die junge Frau an: „Wenn ich Ihnen einen Tipp geben darf“, sagte sie und lächelte verschmitzt, „ich würde mich auf eine Größe festlegen.“ Früher hätten sie und ihr Freund eine Vielzahl verschieden großer Gefrierdosen gehabt und ständig nach dem passenden Deckel suchen müssen. Das sei sehr nervig gewesen. Dann hatten sie sich mit einem Mal (ich vermute, dass es eher ein längerer Prozess war) auf ein flaches Modell mit rund einem Liter Fassungsvolumen festgelegt und kauften nur noch dieses nach. Wenn mal etwas in diese Dose nicht hineinpasse, dann ärgere man sich zwar kurz, nehme dann aber einfach eine zweite hinzu.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich war verblüfft. So hatte ich das Dosenproblem noch gar nicht betrachtet. Ohne noch lange zu zögern, schnappte sich die Frau die verbliebenen vier Modelle „ihrer“ Gefrierdose und verschwand in Richtung Kasse.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-591" title="Clip-and-Close-Gefrierdosen auf meinem Küchentisch" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/09/gefrierdosen-auf-kuechentisch.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<em>Die Anleitung warnt davor, die Dosen in den Backofen, unter einen Grill oder auf ein Kochfeld zu stellen.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Mist, dachte ich bei mir, denn am liebsten hätte ich jetzt natürlich genau die Gleiche gekauft. Immerhin schien die ja genau richtig zu sein. So entschied ich mich stattdessen für eine quadratische Plastikdose mit Klappverschluss namens Clip &amp; Close, die dem Versprechen auf den Aufklebern nach nicht nur „100 % Luft- und wasserdicht“, sondern auch „aromasicher“ ist. Außerdem ist sie stapelbar. Den winzigen „30-Jahre-Garantie“-Aufdruck habe ich sogar erst zuhause entdeckt. Jetzt muss ich mir nur noch die Größe merken. Und beim nächsten Mal geht der Gefrierdosenkauf dann sicher leichter von der Hand.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dies ist ein Beitrag aus der Reihe „Mein erstes Mal“, in der ich Dinge mache, die ich noch nie zuvor getan habe. Weitere Artikel aus der Reihe finden sich in meinem <a href="http://chemnitzblog.wordpress.com/tag/erstes-mal/" target="_blank">früheren Blog</a>.</em></p>
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		<title>Dieses iPhone kostet 2904 € (mindestens)</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2010/05/dieses-iphone-kostet-2904-euro-mindestens/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 18:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plakatkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobil]]></category>
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		<category><![CDATA[Telefon]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verführung kommt in diesen Tagen ganz in grün daher. Die Lightboxes an den bus stops der Hauptstadt scheinen nur noch ein Motiv zu kennen. Die Littfaßsäule vor meinem Haus dreht es alle 56 Sekunden vorbei. &#8220;Es wartet auf dich&#8221;, haucht die Werbung. Zu sehen: Das iPhone 3GS. Das noch-&#8221;leistungsstärkste iPhone aller Zeiten&#8221;. Das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-480" title="Litfaßsäule: iPhone für 1 Euro (mit teurem Vertrag)" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/05/iphone-1-euro-werbung.jpg" alt="" width="600" height="900" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die Verführung kommt in diesen Tagen ganz in grün daher. Die Lightboxes an den bus stops der Hauptstadt scheinen nur noch ein Motiv zu kennen. Die Littfaßsäule vor meinem Haus dreht es alle 56 Sekunden vorbei. &#8220;Es wartet auf dich&#8221;, haucht die Werbung. Zu sehen: Das iPhone 3GS. Das noch-&#8221;leistungsstärkste iPhone aller Zeiten&#8221;. Das ist einfach, weil es erst das zweite Handy dieses Typs ist und in diesem Jahr vermutlich schon ein noch schnellerer, stylischerer und gehypterer Nachfolger erscheinen wird. Ein runder roter Punkt hebt sich kontrastreich von dem Grün des Werbeplakates ab. Es ist das Preisschild: 1 Euro mit Sternchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Handyverträge sind ja generell eine Spielwiese für Sternchen, Fußnoten, Versprechen und Ausschlüsse, Preislisten und Haftungsbegrenzungen. Ich habe Handyverträge gesehen, die hatten mehr Fußnoten als so manche Bachelorarbeit. Hinzu kommen schwurbelige Formulierungen, die so klingen als wäre alles inklusive und am Ende kosten diverse Extras (wie der Name schon sagt) extra. Die Verlockung ist trotzdem da: Gibt es diesmal vielleicht etwas geschenkt?</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich nicht! Die Kosten des 1-Euro-iPhone verstecken sich nicht hinter dem großen Display des Kommunikationsknochens, sondern im Kleingedruckten: Die Grundgebühr für den Tarif Complete L beträgt fast 120 Euro (!) pro Monat, hinzu kommt noch die Anschlussgebühr. Dafür bekommt man eine Flatrate in alle Netze, 3000 Inklusiv-SMS (die wohl kaum jemand verbrauchen wird), 100 Inklusiv-MMS und eine Flatrate für das Internet. Fast alles inklusive also. Aber zu welchem Preis?</p>
<p style="text-align: justify;">Rechnen wir mal zusammen, was das 1-Euro-iPhone von mobilcom-debitel tatsächlich kostet:</p>
<p style="text-align: justify;">119,95 Euro x 24 Monate<br />
+ 25,95 Euro Anschlussgebühr<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
gesamt: 2904,75 Euro<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p style="text-align: justify;">Mit mehr als 2900 Euro kann man eine Menge anstellen: Man kann in so ziemlich jedes Land der Erde fliegen und dort ziemlich lange Urlaub machen, man kann sich einen Gebrauchtwagen zulegen oder sich für die nächsten acht Jahre jeden Tag ein Eis am Kiosk gegenüber kaufen. Oder man legt sich ein Handy zu, dass in weniger als einem halben Jahr vielleicht schon zum alten Eisen gehört. &#8220;Es wartet auf dich&#8221;, haucht die Werbung. Und ich sage: &#8220;Da kannste warten bis dein Display schwarz wird!&#8221;</p>
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		<title>Papier, trocken oder halbtrocken?</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2010/01/papier-trocken-oder-halbtrocken/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 17:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Rabatt]]></category>
		<category><![CDATA[Schnäppchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztens habe ich im Prospekt von Mäc-Geiz geblättert, weil es in dem Schnäppchenmarkt meist recht günstig Büromaterial wie Ringblöcke, Haftnotizen oder Klebestifte gibt. Gleich auf dem Titel sprang mir der &#8220;Oberhammer der Woche&#8221; ins Auge (bildlich gesprochen): &#8220;Drucker- und Kopierpapier, halbtrocken oder trocken, je 0,75 Liter&#8221; für nur 2,50 Euro! Nun macht man ja beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-132" title="Der &quot;Oberhammer der Woche&quot;: Halbtrockenes Papier" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/01/papier-halbtrocken.jpg" alt="" width="600" height="275" /></p>
<p style="text-align: justify;">Letztens habe ich im <a href="http://212.227.100.199/pdfdocs/flyer/aktuell/MF100111.pdf" target="_blank">Prospekt von Mäc-Geiz</a> geblättert, weil es in dem Schnäppchenmarkt meist recht günstig Büromaterial wie Ringblöcke, Haftnotizen oder Klebestifte gibt. Gleich auf dem Titel sprang mir der &#8220;Oberhammer der Woche&#8221; ins Auge (bildlich gesprochen): &#8220;Drucker- und Kopierpapier, halbtrocken oder trocken, je 0,75 Liter&#8221; für nur 2,50 Euro! Nun macht man ja beim sachgerechten Papierkauf ohnehin schon einiges mit: Glossy oder Matt, 80 oder 90 Gramm, Laser oder Inkjet, Recycling oder Holzpapier &#8211; mal ganz abgesehen von der Frage, welcher Hersteller nun das beste Papier für den hauseigenen Drucker herstellt. Eigentlich ist Papier ein sehr beratungsintensives Produkt. Man stelle sich einmal vor, Papier würde wie Wurst oder Käse an einer Theke verkauft. Szenen wie die Folgende wären möglich:</p>
<blockquote><p>Verkäuferin: &#8220;Wieviel darf&#8217;s denn sein?&#8221;<br />
Ich: &#8220;Ach, so 500 Blatt wären ganz gut. Oder halt, geben sie mir gleich 0,75 Liter.&#8221;<br />
Verkäuferin (nickt und stapelt Papier auf eine Wage): &#8220;Geschnitten oder am Stück?&#8221;<br />
Ich: &#8220;Ähm, ach naja wissen sie, ich glaube geschnitten in Scheiben wäre ganz gut. Aber ganz hauchdünn, bitte!&#8221;<br />
Verkäuferin: &#8220;Und lieber trocken oder halbtrocken?&#8221;<br />
Ich: &#8220;Hm, ich glaube ich nehme es trocken. Wissen sie, das Halbtrockene saugt sich immer so schnell mit Tinte voll!&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Puuh, so weit ist es zum Glück noch nicht. In diesem Sinne: Achtet beim Papierkauf immer schön auf die Literpreise und lagert vorhandene Vorräte am besten trocken &#8211; oder vielleicht auch halbtrocken.</p>
]]></content:encoded>
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