<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Blogonade &#187; Essen</title>
	<atom:link href="http://www.blogonade.de/tag/essen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.blogonade.de</link>
	<description>Berlin Blog</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 07:51:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
		<item>
		<title>Blog mit Käse überbacken</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2011/12/blog-mit-kaese-ueberbacken/</link>
		<comments>http://www.blogonade.de/2011/12/blog-mit-kaese-ueberbacken/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 11:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vernetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogonade.de/?p=1660</guid>
		<description><![CDATA[Liegt es an meinen Schweizer Genen, dass ich beim Thema „Überbackener Käse“ innerlich gespalten bin? Klar, so ein Käse-Fondue ist schon lecker und auch ein Raclette ist eine schöne Sache. Aber muss man deshalb jedes Stückchen Käse, das man in die Finger bekommt reiben, rösten und zu einer klebrigen Masse einschmelzen? Die junge Amerikanerin MacKenzie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1661" title="Grilled Cheese Blog: Sandwich mit dem Bügeleisen geröstet" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/12/sandwich-mit-buegeleisen.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Liegt es an meinen Schweizer Genen, dass ich beim Thema „Überbackener Käse“ innerlich gespalten bin? Klar, so ein Käse-Fondue ist schon lecker und auch ein Raclette ist eine schöne Sache. Aber muss man deshalb jedes Stückchen Käse, das man in die Finger bekommt reiben, rösten und zu einer klebrigen Masse einschmelzen?</p>
<p style="text-align: justify;">Die junge Amerikanerin MacKenzie Smith scheint genau das zu tun &#8211; und sie bloggt darüber: <a href="http://www.grilledcheesesocial.com/" target="_blank">Grilled Cheese Social</a> heißt die Seite, auf der sie Rezepte für überbackene Sandwiches gibt. Ja genau, diese Dinger für die man normalerweise ein Stück 0815-Scheibletten-Käse zwischen zwei Toastbrot-Scheiben klemmt und sie dann im Sandwichtoaster zu einem dreieckigen Gebildete zusammenröstet.</p>
<p style="text-align: justify;">Zugegeben, die Fotos ihrer Kreationen (Cranberry-Senf-Truthahnbrust, Grüne-Bohnen-Camembert) sind durchaus appetitanregend. Aber spätestens bei der Käseauswahl merkt man schnell, dass die USA einfach kein Käseland sind: Hinter Gouda, Cheddar und Brie kommt erst mal nicht viel. Und ein Greyerzer gilt schon als seltene Spezialität. Ein Schweizer kann darüber natürlich nur lachen. Andererseits, wage ich als Schmelzkäse-Laie zu behaupten, schmeckt man ohnehin kaum noch Geschmacksnuancen heraus, wenn der Käse erst mal in klebrigen Fäden am Toastbrot hängt und eine unheilvolle Allianz mit Chili-Ketchup und geröstetem Speck eingegangen ist&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Witzig geschrieben sind die Begleittexte zu den Rezepten. MacKenzie Smith erzählt dort kleine Anekdoten, etwa aus ihrem Uni-Leben: In den ersten Wochen im Wohnheim habe sie sich vor allem von Cornflakes, Erdnuss-Butter und Jelly-Sandwiches ernährt. Da habe ihr aber schnell die Abwechslung gefehlt: „But my palette <em>and</em> reputation were suffering; one can only go through the TacoBell drive-thru so much before they start to know you by name.”</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, schon wirklich tragisch! Aber erfindungsreich wie sie war, hat sie sich gleich eine kulinarische Alternative überlegt, die völlig ohne lästiges Gemüse auskommt und für deren Herstellung man nur ein Bügeleisen und etwas Alufolie benötigt: <a href="http://www.grilledcheesesocial.com/2011/08/1-dormmate.html" target="_blank">Grilled Cheese Iron Style</a> &#8211; das vermutlich erste Bügeleisen-Sandwich. Allein schon wegen dieser heißen Kreation sollte man sich ihr Grilled Cheese Social-Blog einmal näher anschauen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogonade.de/2011/12/blog-mit-kaese-ueberbacken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Thaipark in Wilmersdorf</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2011/09/thaipark-in-wilmersdorf-berlin/</link>
		<comments>http://www.blogonade.de/2011/09/thaipark-in-wilmersdorf-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 19:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>
		<category><![CDATA[Polaroids]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogonade.de/?p=1495</guid>
		<description><![CDATA[Bin ich hier in Thailand? Was aussieht wie eine Wiese in Bangkok ist in Wirklichkeit der Preußenpark in Berlin-Wilmersdorf, besser auch bekannt als Thaipark. Jedes Wochenende treffen sich hier dutzende thailändische Familien und kochen auf der Wiese. Wann es genau angefangen hat, kann heute niemand mehr sagen. Aber schon 2002 berichtete die Berliner Zeitung, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/09/thaiwiese-berlin-wilmersdorf-2.jpg"><img class="size-full wp-image-1498 alignleft" title="Was brutzelt denn da? Open-Air-Küche im Park" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/09/thaiwiese-berlin-wilmersdorf-2.jpg" alt="" width="360" height="433" /></a>Bin ich hier in Thailand? Was aussieht wie eine Wiese in Bangkok ist in Wirklichkeit der Preußenpark in Berlin-Wilmersdorf, besser auch bekannt als Thaipark. Jedes Wochenende treffen sich hier dutzende thailändische Familien und kochen auf der Wiese. Wann es genau angefangen hat, kann heute niemand mehr sagen. Aber schon 2002 <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2002/0820/berlin/0008/index.html" target="_blank">berichtete die Berliner Zeitung</a>, dass der Park seit mindestens zehn Jahren ein beliebter Treffpunkt von Asiaten sei. Was als Picknick begann, ist mittlerweile ein richtiges Geschäft geworden: An einem Stand brutzeln Kochbananen in der Pfanne, am nächsten gibt es Saté-Spieße mit Hühnerfleisch und dazu frisch gedämpften Reis. Für ein paar Euro kann man im „Open-Air-Restaurant“ auf der Wiese asiatisch essen (siehe Bericht zum Essen im <a href="http://nimmersatt-in-berlin.blogspot.com/2010/07/preuenpark-aka-thaipark.html" target="_blank">nimmersatt-in-berlin-Blog</a>).</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Was auffällt: Viele junge Thai-Frauen haben ihre deutschen Männer dabei. Die sind oft schon im Rentenalter und sehen so aus, als ob sie gerade frisch aus der Kneipe kämen. Während die Thai-Frauen kochen und das Essen verkaufen, tun die Männer, dass was sie am besten können: Sie sitzen im Liegest<a href="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/09/thaiwiese-berlin-wilmersdorf-3.jpg"><img class="size-full wp-image-1499 alignright" title="Auch viele deutsch-thailändische Paare treffen sich im Preußenpark" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/09/thaiwiese-berlin-wilmersdorf-3.jpg" alt="" width="360" height="433" /></a>uhl und ruhen sich aus. Einige lungern auch beim Glücksspiel hinter den Essensständen und zocken um Euros.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Eine Thailänderin bietet Massagen an. Auffallend sauber ist es auf der Wiese: Ein &#8220;Hausmeister&#8221; läuft herum, stellt Plastiksäcke für den Müll bereit. Das Bezirksamt versucht dem Treiben mit Verboten und gelegentlichen Razzien beizukommen &#8211; seit fast zwanzig Jahren ziemlich erfolglos.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so wird weiterhin jedes Wochenende im Thaipark gekocht, massiert und gezockt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogonade.de/2011/09/thaipark-in-wilmersdorf-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Nichts im Kühlregal</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2011/08/das-nichts-im-kuehlregal/</link>
		<comments>http://www.blogonade.de/2011/08/das-nichts-im-kuehlregal/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 19:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schnappschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Discounter]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogonade.de/?p=1450</guid>
		<description><![CDATA[Als ich letzten Freitag bei meinem Lieblingsdiscounter hinter der Gemüsetheke scharf rechts abbog, um noch etwas Milch zu holen, stand ich plötzlich vor dem Nichts. Alle Kühlregale leer. Was ist denn hier los? Zuerst dachte ich, der Marktleiter hätte wieder eine Gratis-Einkaufen-Aktion gestartet und den Teilnehmern vielleicht versehentlich 30 statt 3 Minuten Zeit gelassen. Mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1451" title="Hier gibt es: Nichts!" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/08/leere-regale-discounter.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Als ich letzten Freitag bei meinem Lieblingsdiscounter hinter der Gemüsetheke scharf rechts abbog, um noch etwas Milch zu holen, stand ich plötzlich vor dem Nichts. Alle Kühlregale leer. Was ist denn hier los? Zuerst dachte ich, der Marktleiter hätte wieder eine <a href="http://www.blogonade.de/2011/08/operation-hamsterkauf-speedshopping-lidl/" target="_self">Gratis-Einkaufen-Aktion</a> gestartet und den Teilnehmern vielleicht versehentlich 30 statt 3 Minuten Zeit gelassen. Mein zweiter Gedanke galt dem Ende des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ramadan" target="_blank">Fastenmonats Ramadan</a>. Hatten hungrige Muslime etwa Streichkäse und Geflügelsalami komplett aufgekauft? Konnte das wirklich sein?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">&#8220;Ne, die Kühltruhe hat leider die Hitze nicht vertragen&#8221;, erklärte die Verkäuferin auf Nachfrage und lieferte damit eine realistischere Einschätzung. Ich vergaß leider sie zu fragen, was mit den ganzen schönen Sachen passiert war. Was macht ein Supermarkt in diesem Fall? Wegwerfen? Schnell alles abholen lassen und in einen anderen Markt umlagern? An <a href="http://www.tafel.de/" target="_blank">Die Tafeln</a> spenden? Die Folge war jedenfalls klar sichtbar: Es gab keine Wurst, keinen Käse, keine Milch und keinen Joghurt. Da merkt man erst mal, wie abhängig man eigentlich von diesen Dingen ist. Klar, es gibt Wurst auch getrocknet oder als Schmierfleisch in Dosen, Käse auch als Scheibletten und Milch als H-Milch. Aber ein echter Genuss ist das nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Umso froher war ich, als die Kühltruhen heute wieder gemütlich brummten: Ich bin dem Nichts im Kühlregal noch einmal entronnen. Und kaufe wieder fröhlich Wurst, Käse, Milch und auch Joghurt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogonade.de/2011/08/das-nichts-im-kuehlregal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kein Trend im Trendbezirk? Frozen Yoghurt in Berlin</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2011/08/kein-trend-im-trendbezirk-frozen-yoghurt-berlin/</link>
		<comments>http://www.blogonade.de/2011/08/kein-trend-im-trendbezirk-frozen-yoghurt-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 17:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogonade.de/?p=1424</guid>
		<description><![CDATA[Was ist eigentlich aus Frozen Yoghurt geworden? Letztes Jahr feierten Medien die Eisvariation noch als Sommertrend. Ob am mobilen Stand oder im Café – der gefrorene Joghurt schien nicht nur in aller Munde, sondern auch auf dem besten Weg zu sein, sich überall in Berlin zu etablieren. Jetzt, ein Jahr später, ist es still geworden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-1443" title="Frozen Yoghurt mit Toppings (Foto: Magnus D. / Flickr)" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/08/frozen-yoghurt-flickr.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Was ist eigentlich aus Frozen Yoghurt geworden? Letztes Jahr feierten Medien die Eisvariation noch als Sommertrend. Ob am <a href="http://www.yomunchy.com/" target="_blank">mobilen Stand</a> oder im Café – der gefrorene Joghurt schien nicht nur in aller Munde, sondern auch auf dem besten Weg zu sein, sich überall in Berlin zu etablieren. Jetzt, ein Jahr später, ist es still geworden um Frozen Yoghurt. Gerade einmal eine Handvoll Frozen-Yoghurt-Locations gibt es in der Hauptstadt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Zentrum des vermeintlichen Joghurteis-Booms scheint dabei in Mitte zu liegen. Bei einer kurzen Recherche habe ich nicht weniger als sechs Frozen-Yoghurt-Läden in dem Bezirk entdeckt (2x <a href="http://www.yoli-berlin.de/" target="_blank">Yoli Frozen Yoghurt</a>, <a href="http://www.wonderpots.de/" target="_blank">Wonderpots Frozen Yoghurt</a>, <a href="http://efas.de/" target="_blank">Efa’s Frozen Yoghurt</a>, <a href="http://de-de.facebook.com/pages/auf-die-hand-frozen-yogurt/113191445441042" target="_blank">auf die hand frozen yoghurt</a>, <a href="http://de-de.facebook.com/frohsinn" target="_blank">frohsinn yoghurt</a>). Auch in Prenzlauer Berg bieten vier Läden den gefrorenen Joghurt an. Im neuen Szeneviertel Neukölln gibt es die kühlen Kreationen dagegen überhaupt nicht. Und in Kreuzberg haben letzte Woche mit <a href="http://de-de.facebook.com/creamyfrozenyogurt" target="_blank">Creamy Frozen Yoghurt</a> und einer Yoli-Filiale die ersten beiden Läden des Bezirks eröffnet. So richtig scheint der Trend in den Szenekiezen von Berlin noch nicht angekommen zu sein. Aber woran liegt das?</p>
<p style="text-align: justify;">Sicher spielt der Preis eine Rolle: Frozen Yoghurt ist <span style="text-decoration: line-through;">ein Premium-Produkt</span> schweineteuer. Ein mittlerer Becher mit zwei bis drei Toppings kostet schnell 4-5 Euro – dafür bekommt man in vielen Eiscafés der Hauptstadt schon einen ausgewachsenen Eisbecher mit Früchten und Sahne. Günstige Nachahmer gibt es bisher kaum. An der Technik kann es nicht liegen, denn Frozen Yoghurt ist vergleichsweise einfach herzustellen: Joghurt und Milch werden in einer Eismaschine verarbeitet, bis sie etwa die Konsistenz von Softeis haben. Dazu serviert man verschiedene Toppings und Soßen nach Wahl.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-1444" title="Yoli Frozen Yoghurt in Berlin-Mitte" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/08/yoli-berlin-mitte.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Doch vielleicht ist diese Auswahl auch genau das Problem:  Wer vor der Theke steht und die Wahl hat zwischen verschiedenen Nüssen, Beeren, Trockenfrüchten, Müsli- und Crunch-Arten, Flakes, Drops, Gummibärchen oder süßen Soßen – der muss schon sehr genau wissen, was er eigentlich will. Ansonsten steht man später auf der Straße und kratzt die Nuss-Nougat-Creme von seinen Papaya-Stückchen. Erhöht wird der Schwierigkeitsgrad übrigens, wenn die Toppings nicht beschriftet sind (wie bei Yoli). Ein Banana-Split-Becher bestellt sich definitiv einfacher.</p>
<p style="text-align: justify;">Dafür erwirbt man beim Kauf von Frozen Yoghurt das Gefühl, ein Trendsetter zu sein. Mit einem Becher Frozen Yoghurt wird man von Passanten etwa so angesehen, als hätte man das neue iPhone 5 in der Hand. Es ist neu, hip, trendy. Ein Produkt, wie man es sonst nur aus den großen Metropolen von New York bis Hongkong kennt.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber ob das reicht um auf Dauer gegen die mehr als 300 Eiscafés der Hauptstadt bestehen zu können? Geschmacklich sind die Erweiterungsmöglichkeiten begrenzt: &#8220;Natur&#8221; schmeckt der gefrorene Joghurt einfach am besten. Viele Frozen-Yoghurt-Läden versuchen deshalb über die Gesundheitsschiene zu punkten. Mit null Prozent Fettgehalt wirbt etwa Yoli für seine Produkte. Das trifft allerdings nur auf das pure Joghurteis zu – die Kalorien (so man auf sie achtet) verstecken sich in den Toppings. Und ohne die ist Frozen Yoghurt schließlich nur der halbe Spaß.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogonade.de/2011/08/kein-trend-im-trendbezirk-frozen-yoghurt-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zeit für einen Ölwechsel?</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2011/03/zeit-fuer-einen-oelwechsel-good-oil-testbericht/</link>
		<comments>http://www.blogonade.de/2011/03/zeit-fuer-einen-oelwechsel-good-oil-testbericht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 19:48:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skurrile Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogonade.de/?p=1151</guid>
		<description><![CDATA[Ich gehöre ja zu den Menschen, die ihr Öl immer noch ganz normal beim Discounter um die Ecke kaufen. Sonnenblumen- oder Rapsöl aus dem Zwölferkarton und dazu Olivenöl für alle italienischen Gerichte. Bisher bin ich damit eigentlich auch ganz gut ausgekommen. Aber warum nicht mal etwas Neues probieren? Ich freute mich also, als ich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1152" title="Testbericht  zum Good Oil Hanföl" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/03/good-oil-hanfoel-testbericht.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ich gehöre ja zu den Menschen, die ihr Öl immer noch ganz normal beim Discounter um die Ecke kaufen. Sonnenblumen- oder Rapsöl aus dem Zwölferkarton und dazu Olivenöl für alle italienischen Gerichte. Bisher bin ich damit eigentlich auch ganz gut ausgekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber warum nicht mal etwas Neues probieren? Ich freute mich also, als ich das Angebot erhielt ein neues britisches Hanföl zu probieren. Kurze Zeit später erreichte mich ein fürstliches Probierpaket: Hanföl Original, Hanföl Mild &amp; Light, zwei Sorten Mayonaise, drei Sorten Salatdressing. Kurz gesagt, Fettvorräte für die nächsten Monate.</p>
<p style="text-align: justify;">Optisch macht Good Oil schon einiges her: Die kleinen Flaschen wirken richtig edel. In großen Buchstaben wird der hohe Gehalt an Omega-Fettsäuren angepriesen. Die sollen besonders gesund sein. Eine kurze Recherche offenbart Widersprüchliches: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Omega-3-Fetts%C3%A4uren" target="_blank">Wikipedia sagt</a>, Omega-3-Fettsäure seien „lebensnotwendig“. Der <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-13903/omega-3-fettsaeuren-was-fisch-so-gesund-macht_aid_388246.html" target="_blank">Focus berichtet</a>, sie schützten vor Rheuma und anderen Krankheiten. Und auch die <a href="http://www.test.de/themen/essen-trinken/test/Matjesfilets-nordische-Art-Gelb-braun-und-tranig-1487730-1487602/" target="_blank">Stiftung Warentest listet</a> viele positive Effekte auf. Auf der anderen Seite scheinen neuere Forschungen genau das Gegenteil zu belegen: Über die positive Wirkung herrsche Uneinigkeit, <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/zu-viel-fisch-macht-nicht-gesuender/" target="_blank">schreibt die taz</a>. Die Omega-3-Fette seien gar nicht gesund (jedenfalls nicht gesünder als Schweineschmalz), <a href="http://www.welt.de/gesundheit/article7858700/Omega-3-Fette-nicht-gesuender-als-Schweineschmalz.html" target="_blank">sagt die Welt</a>.  Und das anerkannte Fachmagazin für Fette, Brigitte, <a href="http://www.brigitte.de/figur/ernaehrung/fette-1060648/4.html" target="_blank">warnt sogar</a> vor zu viel Omega-3-Fettsäuren im Essen. Fettsäuren scheinen vor allem eine Glaubensfrage zu sein. Ich persönlich kaufe so ein besonderes Öl vor allem wegen dem Geschmack (und natürlich, weil sich Schnitzel schlecht ohne braten lassen).</p>
<p style="text-align: justify;">Wie schmeckt nun also Hanföl? Zunächst eigentlich wie ein normales Pflanzenöl. Was aber sofort auffällt, ist das feine, leicht nussige Aroma. Wirklich sehr angenehm am Gaumen. Besonders im Salat macht sich das Good Oil sehr gut. Bei gebratenen Speisen muss man hingegen schon ganz genau hin schmecken, um den Unterschied zu merken.</p>
<p style="text-align: justify;"><em></em></p>
<p style="text-align: justify;">Und wie sieht es bei den Dressings aus? Schnell einen frischen Feldsalat mit Tomaten und gekochten Eiern angerichtet und das Honig-Senf-Dressing geöffnet. Aber dann das: Beim Dosieren landet ein riesiger Schwung auf dem Teller. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass das Good-Oil-Dressing so dünnflüssig ist. Andere Dressings haben eine festere Konsistenz, lassen sich besser dosieren. Geschmacklich konnten Caesars Dressing, Honig &amp; Senf und Balsamico durchaus überzeugen. Die Nussnote des Hanföls schmeckt man allerdings nicht wirklich heraus.</p>
<p style="text-align: justify;"><em></em></p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Mayo ist ziemlich dünnflüssig, sie lässt sich sogar gießen. Das ist irgendwie doch ziemlich ungewohnt. Deutsche Mayo hat ja eine ziemlich feste Konsistenz, bleibt auf dem Teller immer wo sie ist. Geschmacklich fiel weniger das Hanföl auf, als die säuerliche Essignote. Sie sorgte dafür, dass man nicht so viel von der Mayo essen mochte. Mein Fall ist es nicht wirklich. Vielleicht verstehen Briten aber auch einfach etwas anderes unter Mayonnaise.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-1155" title="Good-Oil-Produkte im Überblick" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/03/good-oil-produkte.jpg" alt="" width="600" height="338" /></p>
<p style="text-align: justify;">Hanföl, Dressing und Co. gibt es in Deutschland bei Rewe, Edeka, Hit und Karstadt. Preislich liegt Good Oil im oberen Bereich. Eine Flasche mit 250ml Hanföl kostet 7,99 Euro. Die Dressings und die Mayo (je 220g) gehen für 4,99 Euro über die Ladentheke. Das macht Good Oil zu einem ziemlichen Luxusprodukt. Wer probieren möchte, sollte mit dem Öl anfangen, da hier der nussige Geschmack am deutlichsten zum Tragen kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.goodwebsite.de/" target="_blank">www.goodwebsite.de</a>. Bei <a href="http://www.facebook.com/goodoil" target="_blank">Facebook</a> kann man sich mit Hanföl-Freunden zum Thema austauschen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogonade.de/2011/03/zeit-fuer-einen-oelwechsel-good-oil-testbericht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Currywurst-Pizza im Test</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2011/01/currywurst-pizza-im-test/</link>
		<comments>http://www.blogonade.de/2011/01/currywurst-pizza-im-test/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 20:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skurrile Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Currywurst]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Fast Food]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogonade.de/?p=970</guid>
		<description><![CDATA[Zwei beliebte Fast-Foods in einem Produkt: Nicht mehr und nicht weniger verspricht die &#8220;Stadion-Pizza Currywurst&#8221; von Lidl. Geht die Kombination gut oder schießt man mit dieser &#8220;deutschen&#8221; Variante der Pizza ein Eigentor? Beim Thema Wurstpizza fällt mir ja sofort dieser eine Campingplatz am Lago Maggiore in Norditalien ein, auf dem ich als Kind einmal war. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-971" title="Der Currywurst-Pizza-Test" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/01/currywurst-pizza-test.jpg" alt="" width="600" height="400" /><em><br />
Zwei beliebte Fast-Foods in einem Produkt: Nicht mehr und nicht weniger verspricht die &#8220;Stadion-Pizza Currywurst&#8221; von Lidl. Geht die Kombination gut oder schießt man mit dieser &#8220;deutschen&#8221; Variante der Pizza ein Eigentor?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Beim Thema Wurstpizza fällt mir ja sofort dieser eine Campingplatz am Lago Maggiore in Norditalien ein, auf dem ich als Kind einmal war. Zu jedem guten Campingplatz gehört  auch ein meist einfaches Restaurant. Und im Campingplatz-Ristorante am Lago Maggiore gab es, wohl nicht zuletzt aus Anbiederung an die deutschen Gäste, eine &#8220;Pizza al Wursti&#8221;. Ich erinnere mich noch genau, als ich den flachen Teigfladen mit den Plockwurst-Stückchen auf den Tisch gestellt bekam. Und ich weiß auch noch, dass ich diese Pizza nicht aufgegessen habe, so sonderbar fand ich die Kombination aus Teig und Wurst.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun also, mindestens 15 Jahre später, ein neuer Versuch mit einer Wurst-Pizza. Nach dem Auspacken die erste Überraschung: Es scheint sich eher um eine Pizza mit Currywurst, als um eine Currywurst-Pizza zu handeln. Exakt 16 Currywurst-Stücke liegen auf dem Rundling, der uns ansonsten doch ziemlich an eine Pizza Margherita erinnert. Auf dem Foto sieht es zudem so aus, als wäre überall Curry auf der Pizza verteilt. In echt ist von einer dicken Curryschicht nichts zu sehen. Vielleicht ganz gut so&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Wir machen den Ofen auf und schieben die Pizza hinein. Tür zu und warten. Die Stadionpizza geht beim Backen nicht hoch. Um ehrlich zu sein, verändert sie sich beim Backen praktisch überhaupt nicht. Nur der Käse verläuft und die Wurststücke fangen an fettig zu glänzen. Nach einer guten Viertelstunde ist die Pizza fertig. Geruchstechnisch hat sich unsere Küche noch nicht in eine Currywurstbude verwandelt. Na immerhin!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-972" title="Currywurst-Pizza in Nahaufnahme" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/01/currywurst-pizza-nahaufnahme.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Geschmack ist weniger seltsam als befürchtet: Die Currywurst-Stücke haben eine schöne Schärfe und ergänzen sich gut mit den Zwiebeln. Die Tomatensoße könnte allerdings auch noch etwas Curry vertragen. Schwach hingegen der Boden: Trocken und zäh verklebt er uns den Gaumen, wie bei so vielen anderen Tiefkühl-Pizzen leider auch. Insgesamt kann die Currywurst-Pizza geschmacklich nicht ganz überzeugen. Pizza mit Wurst, so wage ich zu behaupten, bleibt auch mit der &#8220;Stadion-Pizza&#8221; ein Nischenprodukt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Die Stadion-Pizza Currywurst</strong> kostet 99 Cent und ist aktionsweise bei Lidl erhältlich. Auf der Rückseite befindet sich als nette Zugabe ein Spielplan für die Rückrunde der Fußball-Bundesliga.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogonade.de/2011/01/currywurst-pizza-im-test/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Burger dieser Welt, schaut auf diese Stadt</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2010/11/burger-dieser-welt-schaut-auf-diese-stadt/</link>
		<comments>http://www.blogonade.de/2010/11/burger-dieser-welt-schaut-auf-diese-stadt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 06:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogonade.de/?p=748</guid>
		<description><![CDATA[Wenn es einen neuen kulinarischen Trend in der Hauptstadt gibt, dann sind es die zahlreichen Hamburger-und-Pommes-Lokale, die überall eröffnen. Kaum eine Straße in Kreuzberg, wo nicht der Duft von kross gebratenem Hack und frisch frittierten Pommes Frites lockt. Die Boulette feiert mit Tomate und Gurke ein fett-fröhliches Revival im Brötchen! Die Herkunft des Wortes Hamburger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-754" title="Hamburger mit Salat, Tomate und Zwiebel (Bild: vandalay/photocase)" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/11/burger-berlinblog.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn es einen neuen kulinarischen Trend in der Hauptstadt gibt, dann sind es die zahlreichen Hamburger-und-Pommes-Lokale, die überall eröffnen. Kaum eine Straße in Kreuzberg, wo nicht der Duft von kross gebratenem Hack und frisch frittierten Pommes Frites lockt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Boulette feiert mit Tomate und Gurke ein fett-fröhliches Revival im Brötchen! Die Herkunft des Wortes Hamburger ist indes weiter umstritten. So beanspruchen Hamburger (also die Bewohner der Stadt) die Erfindung des Frikadellenbrötchens für sich. Über Auswanderer sei der beliebte Imbiss dann in die USA exportiert worden. Eine konkurrierende Theorie besagt, dass der Burger auf einem Jahrmarkt der Stadt Hamburg im Bundesstaat New York das erste Mal gegrillt wurde. Der Hamburger ein Amerikaner? Nein komplett falsch, denn natürlich handelt es sich beim Hamburger um eine urtypische Berliner Erfindung. Die Einheimischen, seit jeher für ihre Bescheidenheit bekannt, nannten die Jahrhunderterfindung schlicht „Boulette im Brötchen“.</p>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich wie <a href="http://www.flickr.com/groups/friseurnamen/pool/" target="_blank">Friseure</a> setzen auch die neuen Berliner Hamburger-Lokale bei der Namensgebung auf mehr oder weniger originelle Wortspiele: Da gibt es den Burgermeister, das Burgeramt oder den Burgersteig. Beliebt sind auch Kombinationen aus Straßennamen, wie Marienburger oder Görli Burger oder dem Bezirksnamen („Kreuzburger“).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-755" title="Gelandet: BBI - Berlin Burger International in Neukölln" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/11/bbi-berlin-burger-international.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Laden hier ganz in der Nähe nennt sich <a href="http://www.berlinburgerinternational.com/" target="_blank">Berlin Burger International</a> (kurz BBI) und lehnt sich damit namenstechnisch an den gerade im Bau befindlichen neuen Flughafen an. Der BBI liegt verkehrsgünstig auf den neuen Flugrouten, hält sich an das Nachtflugverbot für Pommes (13-23 Uhr) und positioniert sich ansonsten als Drehscheibe für Osteuropa (bulgarischer Schafskäse 80 Cent extra).</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/11/burgerinitiative-berlin.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-756 alignleft" title="Grafik der Burger Initiative Berlin" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/11/burgerinitiative-berlin-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Und wo schmeckt die Boulette im Brötchen nun am besten? Um das herauszufinden, hat sich vor kurzem die <a href="http://www.burger-initiative.de/" target="_blank">Burger Initiative</a> gegründet. In 18 wissenschaftlich fundierten Kriterien wie „Ambiente Außenbereich“, „Fleischdicke“, „Brötchenfaktor“, „Preispolitik“ oder „Versauungsfaktor“ bewerten die Engagierten verschiedene Frittenlokale. Auf der sachlich wirkenden Internetseite betonen die Tester ihre Professionalität („In der Praxis bedeutet dies oft ein feucht-fröhliches Beisammensein. Denn wer gut und gerne isst, geht auch zum Lachen nicht in den Keller!“). Die besten Burger werden im Foto gezeigt. Nur ein Anmeldeformular war leider nicht zu finden. So ein guter Burger bleibt eben doch immer noch ein Geheimtipp.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogonade.de/2010/11/burger-dieser-welt-schaut-auf-diese-stadt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Waldhaus &#8211; The place to be</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2010/05/waldhaus-berlin-the-place-to-be/</link>
		<comments>http://www.blogonade.de/2010/05/waldhaus-berlin-the-place-to-be/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 21:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogonade.de/?p=508</guid>
		<description><![CDATA[Wer im Waldhaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen &#8211; so manches geflügelte Wort hat seinen Ursprung im Traditionslokal am Wannsee “Keep it real”, lautet eine alte Hip-Hopper-Weisheit und keine Location lebt diesen Satz wohl so wie das Waldhaus in Berlin. An der East Coast des Wannsee mitten im Grunewald gelegen, rockt der hölzerne Gourmettempel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-510" title="Waldhaus im Berliner Grunewald" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/05/waldhaus-grunewald-3.jpg" alt="" width="600" height="450" /><br />
<em>Wer im Waldhaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen &#8211; so manches geflügelte Wort hat seinen Ursprung im Traditionslokal am Wannsee<br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;">“Keep it real”, lautet eine alte Hip-Hopper-Weisheit und keine Location lebt diesen Satz wohl so wie das <em>Waldhaus</em> in Berlin. An der East Coast des Wannsee mitten im Grunewald gelegen, rockt der hölzerne Gourmettempel seit über 100 Jahren die gastronomische Szene von Charlottenburg-Wilmersdorf. So fragen sich viele anglophile Deutsche: How can it be, dass dieser Laden seit Jahren so hot performt?</p>
<p style="text-align: justify;">Im Waldhaus sagen sich nicht nur Fuchs und Hase gute Nacht, hier geben sich Stars und Promis die Klinke in die Hand. Und lassen sie kurz darauf wieder los. Supercrank! Auf den ersten Blick verbirgt die In-Scene Location No. 1 im Westen der Stadt geschickt ihre Upper-Class-Attitude: Die VIP-Parkplätze sind nur mit einem P ausgezeichnet. Die Buchstaben VI spart man sich hier. Dafür ist der Service sonst above the limit: Die Kellner bringen erst   zwei Champagner (Rémy Martin, was anderes kommt nicht in die auf exakt   -23 ° Celsius geeisten Gläser), dann waschen sie mit dem Rest der   Flasche den Wagen, bringen die zwölf Zylinder der Aston Martins und   Jaguars zum Glänzen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-534" title="Wagen polieren auf dem VIP-Parkplatz" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/05/waldhaus-grunewald-5.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<em>Den Wagen kann man wahlweise mit Champagner oder Whisky waschen lassen &#8211; bei letzterem können jedoch braune Flecken zurückbleiben (siehe Bild)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die handbreite Speisekarte überrascht: Statt Heilbutt an Mangobutter mit blanchierten Bärlauchtrüffeln wartet ein Schnitzel Vienna Style mit Frittes de Pommes auf die Gucci-Gourmets. Faux pas oder geschickter Schachzug? Mitnichten, kocht doch in der Küche des Waldhaus niemand weniger als Claude de Boussier-Chanson, französischer Lebemann und Spitzenkoch von Weltrang. Glauben wir zumindest.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Waldhaus weiß dabei immer, wo es steht: An der Havelchaussee. Und so glänzt man auch auf der <a href="http://www.waldhaus-zehlendorf.de/" target="_blank">eigenen Homepage</a> mit Nonchalance. Statt von rauschenden Festen neureicher Zehlendorf-Kids spricht man lieber von „gehobener Biergartenatmosphäre“ und gibt sich weltoffen: „Nicht nur alteingesessene Berliner schätzen die Atmosphäre des Restaurants, in dem Gäste vom Lutscher bis zur Zigarre und von der Cola bis zum Bordeaux verkehren.“</p>
<p style="text-align: justify;">Da ist sie wieder, die Keep-it-real-Philosophie des Waldhaus, diesem sympathischen Hotspot im Westen der Hauptstadt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogonade.de/2010/05/waldhaus-berlin-the-place-to-be/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brot backen für Dummies</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2010/02/brot-backen-fuer-dummies/</link>
		<comments>http://www.blogonade.de/2010/02/brot-backen-fuer-dummies/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 08:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Do-it-yourself]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogonade.de/?p=274</guid>
		<description><![CDATA[Heute möchte ich eine der beliebtesten Artikelserien des Chemnitzblogs fortsetzen, &#8220;xy&#8230;für Dummies&#8221;. Mein Ziel: Neue Gebiete der Haushaltskunst erkunden. Das Mittel zum Zweck: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Quasi-Geling-Garantie. Bisher habe ich euch gezeigt, wie man seine Wäsche per Hand blitzblank sauber wäscht, seinen Kühlschrank von lästigen Schimmelpilzen befreit und wie man aus frischen Früchten eine leckere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute möchte ich eine der beliebtesten Artikelserien des Chemnitzblogs fortsetzen, &#8220;xy&#8230;für Dummies&#8221;. Mein Ziel: Neue Gebiete der Haushaltskunst erkunden. Das Mittel zum Zweck: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Quasi-Geling-Garantie. Bisher habe ich euch gezeigt, wie man <a href="http://chemnitzblog.wordpress.com/2008/05/13/waschen-fur-dummies-per-hand/" target="_blank">seine Wäsche per Hand blitzblank sauber wäscht</a>, seinen <a href="http://chemnitzblog.wordpress.com/2008/10/07/kuehlschrank-reinigen-fuer-dummies/" target="_blank">Kühlschrank von lästigen Schimmelpilzen befreit</a> und wie man aus frischen Früchten <a href="http://chemnitzblog.wordpress.com/2009/02/17/marmelade-kochen-fuer-dummies/" target="_blank">eine leckere Marmelade kochen kann</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute geht es um das Thema Brot backen. Das geht wirklich so einfach und schnell, dass man sich hinterher fragt, warum man bisher die ganze Zeit in irgendwelche Backshops gegangen ist, um Fertigbrot zu kaufen. Das selbst gebackene Brot schmeckt nicht nur besser, wir können es auch individuell verfeinern, zum Beispiel mit gehackten Nüssen, Kräutern oder fein geraspelten Möhren. Also auf geht&#8217;s!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-275" title="Brot selber backen: Die Zutaten" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/02/brot-selber-backen-1.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Im ersten Bild seht ihr auch gleich unsere Hauptzutaten: Eine Backmischung und Wasser. &#8220;Wie jetzt&#8230;Backmischung? Ich dachte wir wollten selber backen&#8230;&#8221;, höre ich euch schon sagen. Im Prinzip geht es natürlich auch komplett ohne Packung. Wollen wir aber etwas anderes als Weißbrot backen, brauchen wir eine ganze Sammlung verschiedener Mehlsorten. Wer keine guten Kontakte ins Mehl-Biz hat, zahlt dabei vermutlich drauf. Also doch eine 65-Cent-Mischung aus dem Supermarkt. Sie enthält Weizenmehl, Roggenmehl, etwas Sauerteig, dazu Körner und natürlich Hefe. Oh und für alle E-Liebhaber ist noch E481 alias <em>Natriumstearoyl-2-lactylat</em> mit dabei, welches die Backeigenschaften des Mehls verbessern soll. Die Molekularstruktur von E481 <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/68/Stearyl-2-lactylat.svg" target="_blank">sieht in jedem Fall ziemlich lustig aus</a>. Gesundheitlich ist der Stoff <a href="http://www.food-info.net/de/e/e481.htm" target="_blank">wohl unbedenklich</a>. Also noch mal Glück gehabt, wir können sofort loslegen:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-276" title="Brotteig selber rühren" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/02/brot-selber-backen-2.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Mischen, rühren und Kneten.</strong> Wir geben die Hälfte der Packung gemäß Packungsangabe auf der Packungsseite oder der Packungslasche in eine unverpackte Rührschüssel. 320 ml Wasser dazupacken äh geben (bzw. was auf eurer Tüte steht) und mit dem Handrührer zu einem glatten Teig verrühren. Brotteig ist einer der wenigen Teige, wo ihr mal richtig schön die Knethaken eures Rührgerätes einsetzen könnt. Normaler Kuchenteig gelingt ja häufig auch mit den Schneebesen-Aufsätzen ganz prima. Mit der Turbotaste kneten wir den Teig richtig schön durch. Das sieht dann so aus wie auf unserem nächsten Bild. Wir können den Teig natürlich auch mit der Hand bearbeiten und richtig schön durchmassieren.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-277" title="Brotteig mit Rührgerät kneten" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/02/brot-selber-backen-3.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Gehen lassen</strong>. Wenn alles Mehl in der Küche verteilt ist&#8230;ach halt, falsche Anleitung. Wenn der Teig komplett verrührt ist, formen wir eine Kugel daraus und decken die Schüssel mit einem sauberen Geschirrhandtuch ab. Die Schüssel mit dem Teig kommt an einen warmen Ort: Auf den Küchenschrank, auf die Heizung oder bei nicht mehr als 50 ° C in den Backofen. Der Teig soll jetzt eine gute halbe Stunde &#8220;gehen&#8221;. In dieser Zeit gärt die Hefe im Verborgenen (deshalb auch gut zudecken, sie mag es gar nicht, wenn man ihr dabei zusieht) und der Teig wird größer &#8211; er geht auf.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-279" title="Brot selber backen: Der Teig soll gehen" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/02/brot-selber-backen-4.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der richtige Zeitpunkt für einen kleinen Brotbackwitz:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>Frage: Warum ist der Hefeteig so unglücklich?<br />
Antwort: Weil alle immer sagen, dass er gehen soll&#8230;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Hohoho! Wenn wir fertig sind mit lachen über diesen Superspitzenbrotbackwitz, können wir uns um das optionale 4. kümmern</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4. Das optionale Nüsse hacken. </strong>Für unser Beispiel habe ich mich für Haselnüsse entschieden, die klein gehackt dem Brot beigemischt werden sollen. Alternativ schmecken auch Walnüsse sehr gut, wieder andere Leute schwören auf Kräuter (Thymian, Rosmarin, Oregano), auf geraspelte Möhren oder fein geschnittene Oliven. Eurer Phantasie sind an dieser Stelle praktisch keine Grenzen gesetzt.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-281" title="Nüsse für ein Nussbrot hacken" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/02/brot-selber-backen-5.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
<em>Das sind optionale Nüsse, die sich schon optisch ganz deutlich von fakultativen und obligatorischen Nüssen unterscheiden.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>5. Nüsse beimischen und die Teigkugel noch mal an einem warmen Ort gehen lassen. </strong>Zeit für einen zweiten Brotbackwitz:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>Treffen sich zwei Hefeteige. Fragt der eine den anderen: Wie geht&#8217;s?</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Haha! Na ok, ich gebs zu, der ist nicht ganz so gut wie der erste. Liegt vielleicht auch daran, dass er genau gleich aufgebaut ist. Geschätzte zwei Sekunden von der mindestens dreißigminütigen Gehzeit sind aber dadurch schon vergangen. Laut Rezept soll der Teig so lange gehen, &#8220;bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat&#8221;. Also nur Geduld, so ein Hefeteig braucht seine Zeit!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>6. Das Backen. </strong>Wir heizen den Ofen auf 230° C vor und schieben das Brot in den Ofen. Dann stellen wir eine Schale mit heißem Wasser dazu. Der Bäcker sagt dazu &#8220;Dampf geben&#8221;. Warum man das macht, verrät die Backmischungstüte leider nicht. Theorie meiner backerfahrenen Mutter: Das Brot bekommt dadurch eine knusprigere Kruste. Vielleicht sind ja einige Naturwissenschaftler unter euch, die dazu was sagen können. In jedem Fall schadet der Wasserdampf nicht. Nach zehn Minuten reduzieren wir die Backtemperatur auf rund 200 ° C (Angaben jeweils für Ofen ohne Umluft). Laut Rezept braucht ein Brot zwischen 45 und 60 Minuten bis es fertig ist. Wenn ich mich auf diese Angabe verlassen hätte, dann würde mein Brot jetzt warscheinlich wie ein Stück Kohle aussehen. Vielleicht lag es am Gas-Ofen, jedenfalls war das Brot bereits nach gut der Hälfte der Zeit knusprig braun. Expertentipp: Mit einer Stricknadel hineinstechen. Bleibt kein Teig mehr hängen, dann ist das Brot fertig.</p>
<p><a href="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/02/brot-selber-backen-6.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-283" title="Selbstgebackenes Brot mit Nüssen" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/02/brot-selber-backen-6.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>7. Fertig und essen.</strong> Sieht unser Nussbrot nicht zum Anbeissen aus? Ich empfehle dazu <a href="http://chemnitzblog.wordpress.com/2009/02/17/marmelade-kochen-fuer-dummies/" target="_blank">selbst gemachte Marmelade</a> oder eine Scheibe schönen Schwarzwälder Schinken. Lecker!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogonade.de/2010/02/brot-backen-fuer-dummies/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>König für einen Tag</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2010/01/koenig-fuer-einen-tag/</link>
		<comments>http://www.blogonade.de/2010/01/koenig-fuer-einen-tag/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 22:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Feiertag]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogonade.de/?p=97</guid>
		<description><![CDATA[Vorgestern bin ich überraschend König geworden! Und das kam so: Vorgestern war ja Dreikönigstag und der wird bei uns zuhause nach alter Schweizer Tradition gefeiert. Es gab also einen Dreikönigskuchen aus Hefe mit Walnüssen, Rosinen und Aprikosenmarmelade als Füllung. In dem Kuchen &#8211; und das ist der Clou &#8211; ist eine goldene Münze eingebacken. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-98" title="Dreikönigskuchen mit eingebackener Münze" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/01/blogonade-dreikoenigskuchen.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Vorgestern bin ich überraschend König geworden! Und das kam so: Vorgestern war ja Dreikönigstag und der wird bei uns zuhause nach alter Schweizer Tradition gefeiert. Es gab also einen Dreikönigskuchen aus Hefe mit Walnüssen, Rosinen und Aprikosenmarmelade als Füllung. In dem Kuchen &#8211; und das ist der Clou &#8211; ist eine goldene Münze eingebacken. Wer sie bekommt, der wird König und darf sich eine bunte Papierkrone auf den Kopf setzen. Damit enden seine Privilegien aber leider auch schon. Natürlich führt dieser Brauch zu allerlei taktischen Überlegungen beim Kuchenessen: Soll ich das Stück am Rand nehmen oder lieber eines aus der Mitte? Ist die Münze wohl in ein kleines Stück eingebacken oder befindet sie sich in einem großen? Und es sorgt auch dafür, dass man mitunter noch ein Stück extra isst in der Hoffnung, dass in diesem endlich die heißersehnte Königsmünze versteckt ist. Eine schöne Tradition wie ich finde und der Kuchen (Bäckerin meine werte Schwester), war auch wirklich verdammt lecker. So lecker, dass ich trotz Königswürde am nächsten Tag nur einen leeren Teller mit ein paar Krümeln vorfand. König ist man eben immer nur für einen Tag.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogonade.de/2010/01/koenig-fuer-einen-tag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

