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	<title>Blogonade &#187; Internet</title>
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	<description>Berlin Blog</description>
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		<title>Blog mit Käse überbacken</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 11:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liegt es an meinen Schweizer Genen, dass ich beim Thema „Überbackener Käse“ innerlich gespalten bin? Klar, so ein Käse-Fondue ist schon lecker und auch ein Raclette ist eine schöne Sache. Aber muss man deshalb jedes Stückchen Käse, das man in die Finger bekommt reiben, rösten und zu einer klebrigen Masse einschmelzen? Die junge Amerikanerin MacKenzie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1661" title="Grilled Cheese Blog: Sandwich mit dem Bügeleisen geröstet" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/12/sandwich-mit-buegeleisen.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Liegt es an meinen Schweizer Genen, dass ich beim Thema „Überbackener Käse“ innerlich gespalten bin? Klar, so ein Käse-Fondue ist schon lecker und auch ein Raclette ist eine schöne Sache. Aber muss man deshalb jedes Stückchen Käse, das man in die Finger bekommt reiben, rösten und zu einer klebrigen Masse einschmelzen?</p>
<p style="text-align: justify;">Die junge Amerikanerin MacKenzie Smith scheint genau das zu tun &#8211; und sie bloggt darüber: <a href="http://www.grilledcheesesocial.com/" target="_blank">Grilled Cheese Social</a> heißt die Seite, auf der sie Rezepte für überbackene Sandwiches gibt. Ja genau, diese Dinger für die man normalerweise ein Stück 0815-Scheibletten-Käse zwischen zwei Toastbrot-Scheiben klemmt und sie dann im Sandwichtoaster zu einem dreieckigen Gebildete zusammenröstet.</p>
<p style="text-align: justify;">Zugegeben, die Fotos ihrer Kreationen (Cranberry-Senf-Truthahnbrust, Grüne-Bohnen-Camembert) sind durchaus appetitanregend. Aber spätestens bei der Käseauswahl merkt man schnell, dass die USA einfach kein Käseland sind: Hinter Gouda, Cheddar und Brie kommt erst mal nicht viel. Und ein Greyerzer gilt schon als seltene Spezialität. Ein Schweizer kann darüber natürlich nur lachen. Andererseits, wage ich als Schmelzkäse-Laie zu behaupten, schmeckt man ohnehin kaum noch Geschmacksnuancen heraus, wenn der Käse erst mal in klebrigen Fäden am Toastbrot hängt und eine unheilvolle Allianz mit Chili-Ketchup und geröstetem Speck eingegangen ist&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Witzig geschrieben sind die Begleittexte zu den Rezepten. MacKenzie Smith erzählt dort kleine Anekdoten, etwa aus ihrem Uni-Leben: In den ersten Wochen im Wohnheim habe sie sich vor allem von Cornflakes, Erdnuss-Butter und Jelly-Sandwiches ernährt. Da habe ihr aber schnell die Abwechslung gefehlt: „But my palette <em>and</em> reputation were suffering; one can only go through the TacoBell drive-thru so much before they start to know you by name.”</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, schon wirklich tragisch! Aber erfindungsreich wie sie war, hat sie sich gleich eine kulinarische Alternative überlegt, die völlig ohne lästiges Gemüse auskommt und für deren Herstellung man nur ein Bügeleisen und etwas Alufolie benötigt: <a href="http://www.grilledcheesesocial.com/2011/08/1-dormmate.html" target="_blank">Grilled Cheese Iron Style</a> &#8211; das vermutlich erste Bügeleisen-Sandwich. Allein schon wegen dieser heißen Kreation sollte man sich ihr Grilled Cheese Social-Blog einmal näher anschauen.</p>
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		<title>Die dünnsten Geschichten der Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 12:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern in der GMX-Redaktion: Chef vom Dienst: „Wir brauchen noch eine Geschichte für den Aufmacher! Irgendwelche Ideen?“ Redakteur (kramt in Unterlagen):„Strauß-Kahn?“ Chef vom Dienst: „Hatten wir schon x mal, das klickt nicht mehr.“ Redakteur: „Griechenland-Krise?“ Chef vom Dienst: „Verstehen unsere Leser eh nicht. Das muss simpel sein!“ Redakteur: „Wie wäre mit einer Klickstrecke?´“ Chef vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1307" title="Die schmalsten Häuser der Welt (Screenshot von gmx.de)" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/07/schmalste-haeuser.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p><em>Gestern in der GMX-Redaktion:</em></p>
<p><strong>Chef vom Dienst:</strong> „Wir brauchen noch eine Geschichte für den Aufmacher! Irgendwelche Ideen?“<br />
<strong>Redakteur</strong> (kramt in Unterlagen):„Strauß-Kahn?“<br />
<strong>Chef vom Dienst:</strong> „Hatten wir schon x mal, das klickt nicht mehr.“<br />
<strong>Redakteur: </strong>„Griechenland-Krise?“<br />
<strong>Chef vom Dienst:</strong> „Verstehen unsere Leser eh nicht. Das muss simpel sein!“<br />
<strong>Redakteur: </strong>„Wie wäre mit einer Klickstrecke?´“<br />
<strong>Chef vom Dienst:</strong> „Schon besser…aber zu welchem Thema denn?“<br />
<strong>Redakteur</strong> (grübelnd): „Hm…Tierbabys hatten wir schon…Bikinimädels auch. Aber wie wäre es mit: Die schmalsten Häuser der Welt“<br />
<strong>Chef vom Dienst</strong> (stirnrunzelnd): „Kriegen wir da mehr als fünf Fotos zusammen?“<br />
<strong>Redakteur</strong> (klickt sich schon durch die Datenbank): „Aber klar doch. Da gibt es eins in einem Kaff bei London und hier Entwürfe für ein 1,52 Meter Haus in Polen…oder dieses hier: Ein dreieckiges Haus irgendwo in China.“<br />
<strong>Chef vom Dienst:</strong> „Dann los! In einer halben Stunde will ich das Ding auf der Startseite sehen! Bin mal gespannt ob wir damit den bisherigen Favoriten „20 süße Hundewelpen“ vom Klick-Thron kegeln.“ (lacht in sich hinein)</p>
<p>So kam es vermutlich, dass GMX.de am 6. Juli mit dem Artikel <a href="http://www.gmx.net/goto/13181528.html" target="_blank">&#8220;Die schmalsten Häuser der Welt&#8221;</a> aufmachte.</p>
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		<title>Auf Seelenfang im Social Web</title>
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		<pubDate>Sun, 29 May 2011 12:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Screenshot von free-persoenlichkeitstest.de Auf Facebook wird viel Werbung gemacht: Für Luxusvillen auf Fuerteventura, für Männerdeos, für Onlinespiele und seit Neuestem für Scientology. Auf den ersten Blick wirkt die Anzeige wie eine von vielen: „Erkenne dich selbst. Ein professioneller Test. Völlig kostenlos!“, steht dort. Ähnliche Psychotests kennt man aus Zeitschriften und von diversen Onlineseiten. Man beantwortet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="size-full wp-image-1232 alignnone" title="Screenshot von free-persoenlichkeitstest.de" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/05/screenshot-persoenlichkeitstest-x.jpg" alt="" width="600" height="400" /><a href="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/05/screenshot-persoenlichkeitstest.jpg"><br />
</a><em>Screenshot von free-persoenlichkeitstest.de</em><a href="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/05/screenshot-persoenlichkeitstest.jpg"></a></p>
<p style="text-align: justify;">Auf Facebook wird viel Werbung gemacht: Für Luxusvillen auf Fuerteventura, für Männerdeos, für Onlinespiele und seit Neuestem für Scientology. Auf den ersten Blick wirkt die Anzeige wie eine von vielen: „Erkenne dich selbst. Ein professioneller Test. Völlig kostenlos!“, steht dort. Ähnliche Psychotests kennt man aus Zeitschriften und von diversen Onlineseiten. Man beantwortet einige Fragen und erhält eine mehr oder weniger passende Einschätzung der eigenen Person, häufig in spaßhafter Form. Doch <a rel="nofollow" href="http://www.free-persoenlichkeitstest.de/" target="_blank">diese Testseite</a> ist anders: Alle Antworten gehen direkt an Scientology.</p>
<p style="text-align: justify;">Und die Sekte will so einiges von ihren potenziellen Neumitgliedern wissen: Nicht weniger als 200 (!) Fragen  gilt es zustimmend, neutral oder ablehnend zu beantworten. Klick für Klick verrät man so ziemlich viel über sich und seine Schwächen: „Haben Sie eher einen kleinen Kreis von engen Freunden, anstatt viele Freunde und flüchtige Bekannte?“ &#8211; „Ziehen Sie in einem Club oder einer Organisation, der Sie angehören, eine passive Rolle vor?“ &#8211; „Sind Sie zeitweilig ohne einen offensichtlichen Grund traurig und deprimiert?“</p>
<p style="text-align: justify;">Andere Fragen wirken hingegen eher absurd und dienen offenbar dazu, von den wahren Zielen des Tests abzulenken. So lautet etwa Frage 3: „Blättern Sie einfach zum Vergnügen in Eisenbahnfahrplänen, Telefonbüchern oder Wörterbüchern?“ &#8211; Klar logisch, wer tut das nicht ständig? Wobei es ja mittlerweile verdammt schwer geworden ist, überhaupt noch gedruckte Fahrpläne zu bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende möchte Scientology Berlin den vollständigen Namen, Alter, Geschlecht, E-Mailadresse und  Telefonnummer des Teilnehmers wissen. „Ihre Kontaktdaten werden nur verwendet, um Sie über das Testergebnis zu informieren und Ihnen eine persönliche Auswertung zu ermöglichen“, verspricht die Sekte. Ziel ist es offenbar, die Teilnehmer zu einem persönlichen Gespräch einzuladen. Dort wird einem dann erklärt, dass es natürlich gar nicht gut mit der eigenen Persönlichkeit steht. Nur einige Seminare bei Scientology können noch helfen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Die Umfrageseite ist Teil der Social-Media-Strategie der Organisation. Die Sekte sei „auf dem Weg ins Kinderzimmer“, warnt der <a href="http://www.im.nrw.de/sch/doks/vs/Verfassungsschutzbericht_2010_presse.pdf" target="_blank">Verfassungsschutz</a>. Mit Kampagnen wie „Jugend für Menschenrechte“ oder „Sag nein zu Drogen – sag ja zum Leben“ werbe sie gezielt im Social Web um Mitglieder. Und das häufig unter dem Deckmantel von <a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-familie/sekten-psychogruppen/scientology_inkognito.pdf" target="_blank">gut klingenden Tarnorganisationen</a>. „Sowohl mit offenen als auch verdeckten Nutzerprofilen geht ‘Scientology’ in Sozialen Netzwerken auf Kundenfang“, heißt es im Verfassungsschutzbericht.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1229" title="Werbung für Scientology auf Facebook" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/05/werbung-facebook.jpg" alt="" width="255" height="524" />Ob die aktuelle Werbekampagne bei Facebook wirklich erfolgreich ist, darf bezweifelt werden. Wer beantwortet online schon gerne 200 persönliche Fragen am Stück? Der Psychotest ist kaum auf das Medium Internet zugeschnitten. Wo andere Seiten mit Gutscheinen und glitzernden Gewinnen locken, bietet Scientology nur ein buntes Diagramm und ein Werbegespräch an. Nicht gerade das, worauf man als junger Social-Media-Nutzer gewartet hat. Die deutschsprachigen Scientology-Seiten bei Facebook haben eine recht überschaubare Fanbasis: So hat etwa die Gruppe <a rel="nofollow" href="http://www.facebook.com/home.php?sk=group_130589260349633" target="_blank">„Jugend für Menschenrechte“</a> ganze 19 Mitglieder.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die eigentlichen Kampagnenseiten zu <a rel="nofollow" href="http://www.jugend-fuer-menschenrechte.de/" target="_blank">Menschenrechten</a> und <a rel="nofollow" href="http://www.sag-nein-zu-drogen.de/" target="_blank">Drogen</a> wirken wenig ansprechend: Statt Interaktion gibt es synchronisierte Videoclips aus den USA und eine PDF-Broschüre zum Download. Deren Aufmachung mit spirituell-kitschigen Bleistiftbildern und der Schriftart Comic Sans wirkt wie aus einer anderen Zeit (oder Welt). Jugendliche erreicht man so vermutlich nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichtsdestotrotz sind die Seiten in Suchmaschinen sehr präsent. Unter dem Stichwort „Menschenrechte“ ist die Scientology-Tarnseite bei Google unter den ersten drei Ergebnissen. Wer seine Schulreferate aus Wikipedia zusammenkopiert und nach einer weiteren „Quelle“ sucht, der landet schnell bei der Sekte. Doch von dort bis zu einer Spende (bzw. einer <a rel="nofollow" href="https://www.sag-nein-zu-drogen.de/was-sie-tun-koennen/mitgliedschaft/" target="_blank">Fördermitgliedschaft</a>) ist es ein weiter Weg.</p>
<p style="text-align: justify;">Was lernen wir daraus: Scientology ist im Internet zwar präsent, doch die Sekte wird dadurch nicht zwingend gefährlicher. Ihre Angebote sind für Jugendliche nicht attraktiv, sie erreichen nur eine geringe Resonanz und lassen sich mit Medienkompetenz und etwas gesundem Menschenverstand leicht enttarnen. Letztlich ist das die gute Nachricht.</p>
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		<title>Happy Birthday, Blogonade!</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 22:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beinahe hätte ich einen wichtigen Geburtstag vergessen: Mein Blog wird heute ein Jahr alt! Am 3. Januar 2010 habe ich Blogonade ins Leben gerufen, um endlich all die Geschichten zu erzählen, die mir Tag für Tag über den Weg laufen. Und es kommt es mir vor, als wäre es gestern gewesen. Der erste Artikel in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-893" title="Zum Anbeissen: Ein Erdbeer-Törtchen (von Deborah/meinmarburg)" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2011/01/erdbeer-toertchen-missxyz.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;">Beinahe hätte ich einen wichtigen Geburtstag vergessen: Mein Blog wird heute ein Jahr alt! Am 3. Januar 2010 habe ich Blogonade ins Leben gerufen, um endlich all die Geschichten zu erzählen, die mir Tag für Tag über den Weg laufen. Und es kommt es mir vor, als wäre es gestern gewesen. Der erste Artikel in einem leeren Blog ist bekanntlich der Schwerste: Und so analysierte ich vor einem Jahr &#8211; nicht sonderlich originell &#8211; die verschiedenen Einträge zum Thema &#8220;Blogonade&#8221; bei Google. <a href="http://www.blogonade.de/2010/01/blogonade-ist-da/" target="_self">Sieben Suchergebnisse</a> gab es damals, heute dürften es einige mehr sein. Es folgten Artikel über nadelnde Weihnachtsbäume und geschlossene Flipper-Salons, über Endhaltestellen und skurrile Hundemagazine. Text für Text, Geschichte für Geschichte hat sich Blogonade so inzwischen zu einem richtigen Berlin-Blog entwickelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Highlight in diesem ersten Jahr Blogonade war sicherlich mein <a href="http://www.blogonade.de/2010/09/mein-erstes-mal-blogslam/" target="_self">erster gewonnener Blogslam</a>. Die Geschichte <a href="http://www.blogonade.de/2010/02/die-10-daemlichsten-verbrechen-bei-tkkg/" target="_self">&#8220;Die 10 dämlichsten Verbrechen bei TKKG&#8221;</a> entwickelte sich in der Folge zum Publikumsliebling meiner Seite. Aber auch andere Artikel kamen gut an: So etwa das Protokoll einer <a href="http://www.blogonade.de/2010/10/schneeball-im-m29/" target="_self">Busfahrt mit dem M29</a>, in dem bekanntermaßen jeden Tag die heißesten Deals der Stadt abgewickelt werden, oder mein Bericht über das <a href="http://www.blogonade.de/2010/05/minigolf-mal-modern/" target="_self">Minigolf spielen bei Schwarzlicht</a>. Doch nicht immer macht sich das zeitintensive Schreiben an Texten auch bezahlt: So stieß die ausführliche Analyse einer doch recht <a href="http://www.blogonade.de/2010/02/malteser-verkuenden-ende-des-mobbing/" target="_self">merkwürdigen Mobbing-Kampagne</a> der Malteser rückblickend auf keine nennenswerte Resonanz.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch in 2011 geht es mit der Blogonade munter weiter. So will ich insbesondere meinen Kiez in Kreuzberg weiter erkunden, meine Serie mit den <a href="http://www.blogonade.de/tag/endhaltestellen/" target="_self">Endhaltestellen</a> fortführen und verstärkt mit dem Medium Video experimentieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber jetzt erst mal hoch die Tasssen!<br />
Euer Lukas</p>
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		<title>Bloß nicht verzetteln!</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2010/11/bloss-nicht-verzetteln/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 20:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer kennt sie nicht: Witzige oder auch nur witzig gemeinte Aushänge im Treppenhaus, am Laternenmast oder am Schwarzen Brett der Uni. Es wird aufgerufen, appelliert und gedroht, dass es eine wahre Freude ist. Neu ist das nicht. Aber in kaum einer anderen Stadt laufen so viele skurrile Fundstücke auf wie in Berlin. Und fast scheint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/11/hundekot-zettel-berlin-teltow-gross.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-764 alignnone" title="Hundekot-Aushang in Berlin-Teltow" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/11/hundekot-schild-berlin-teltow.jpg" alt="" width="600" height="400" /><br />
</a></p>
<p style="text-align: justify;">Wer kennt sie nicht: Witzige oder auch nur witzig gemeinte Aushänge im Treppenhaus, am Laternenmast oder am Schwarzen Brett der Uni. Es wird aufgerufen, appelliert und gedroht, dass es eine wahre Freude ist. Neu ist das nicht. Aber in kaum einer anderen Stadt laufen so viele skurrile Fundstücke auf wie in Berlin.</p>
<p style="text-align: justify;">Und fast scheint es, als würden in diesem Jahr alle Zettelsammler Deutschlands praktisch zeitgleich auf die Idee kommen, ihre Schätze aus den Schubladen zu kramen und ins Internet zu stellen. Glaubt man dem Datum des ersten Artikels, dann hat <a href="http://www.gezettelt.de/" target="_blank">gezettelt.de</a> angefangen, dicht gefolgt von <a href="http://www.notesofberlin.blogspot.com/" target="_blank">Notes of Berlin</a>. Und auch <a href="http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/berlin/gezettelt-in-berlin/2157914.html" target="_blank">tagesspiegel.de</a> ruft nun &#8211; wohl inspiriert von der neuen Zettellust der Blogger &#8211; seine Leser zum Einsenden von eigenen Fundstücken auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Joab Nist, der Blogger hinter Notes of Berlin, sammelt seit rund zwei Jahren die skurrilsten Aushänge, die er auf seinen Streifzügen durch die Hauptstadt entdeckt. Einige nimmt er mit nach Hause, von anderen macht er direkt vor Ort ein Foto. Eine ganz beachtliche Sammlung sei so zusammengekommen, erzählt er. Und die will der gebürtige Münchner jetzt Stück für Stück ins Netz stellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit der Zettelstrom aber nicht versiegt, braucht er trotzdem immer neue Einsendungen. Deshalb rührte Joab Nist kurz nach Eröffnung seines Blogs Anfang Oktober kräftig die Werbetrommel. Er mailte berlinspezifische Blogs und Online-Magazine an und schrieb den Online-Redaktionen großer Berliner Tageszeitungen. Einige griffen seinen Vorschlag auf und berichteten über Notes of Berlin. Der Tagesspiegel reagierte hingegen nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Umso erstaunter war Nist, als er kurze Zeit später auf der Onlineseite der Zeitung einen <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/schicken-sie-uns-ihre-leserbilder/2167096.html" target="_blank">Aufruf an die Leser</a> entdeckte, selbst skurrile Zettelfunde einzusenden. Hat der Tagesspiegel seine Idee einfach geklaut? Nist glaubt nicht an einen Zufall. Doch die Beweislage ist schwierig. Autor des Aufrufs ist Henning Onken, Online-Redakteur der Zeitung und Betreiber des Blogs <a href="http://www.fensterzumhof.eu/" target="_blank">Fenster zum Hof</a>. Auf seiner Seite haben er und eine Kollegin aber schon <a href="http://www.fensterzumhof.eu/64/berlin-hunde-kreuzberg-friedrichshain-kidnapping/" target="_blank">viel</a> <a href="http://www.fensterzumhof.eu/2670/berlin-mobbing-rufmord/" target="_blank">früher</a> skurrile Aushänge und Zettel gepostet. Und ein Blick in die Fotocommunity Flickr zeigt: <a href="http://www.flickr.com/search/?ss=2&amp;w=all&amp;q=aushang&amp;m=text" target="_blank">Auch dort</a> hat das Veröffentlichen von <a href="http://www.flickr.com/photos/fusselraupe/2534167457/" target="_blank">witzigen Zetteln</a> schon seit Jahren viele Anhänger.</p>
<p style="text-align: justify;">Letzten Endes ist es aber auch nicht ganz so entscheidend, wer mit den Zettel-Blogs angefangen hat. Wichtiger ist, dass die Fundstücke witzig sind und zum Schmunzeln einladen. Und da liegt Joab Nist derzeit ganz weit vorne.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nachtrag:</strong> Auch <a rel="nofollow" href="http://www.bild.de/BILD/news/leserreporter/aktuell/nachrichten/2010/11/25/lustige-zettel/von-bild-lesern-entdeckt.html" target="_blank">Bild online</a> ist jetzt auf die Zettel gekommen und will wohl vor allem seine Leserreporter zum Einsenden motivieren. Zeitungswebsite-typisch werden die  Zettel-Fotos  als Klickstrecke präsentiert.</p>
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		<title>Blogonade ist da</title>
		<link>http://www.blogonade.de/2010/01/blogonade-ist-da/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 20:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas (Blogonade)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gibt man am heutigen Tag (also schnell beeilen jetzt!) bei Google den Begriff Blogonade ein, so findet man nicht weniger und nicht mehr als sieben Einträge dazu: Das Blog von einem gewissen Melle aus Potsdam, der nach eigenem Bekunden &#8220;viel Computerkram&#8221; im Kopf hat und sonst gerne seinen Lenkdrachen am Strand steigen lässt &#8211; letzteres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-35" title="Blogonade Symbolbild (andreyutzu/sxc.hu)" src="http://www.blogonade.de/wp-content/uploads/2010/01/blogonade-symbolbild-275px.jpg" alt="" width="600" height="275" /></p>
<p style="text-align: justify;">Gibt man am heutigen Tag (also schnell beeilen jetzt!) bei Google den Begriff Blogonade ein, so findet man nicht weniger und nicht mehr als <strong>sieben Einträge</strong> dazu:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Das <a rel="nofollow" href="http://blog.mellenthin.de/archives/2006/01/18/blogonade/" target="_blank">Blog von einem gewissen Melle aus Potsdam</a>, der nach eigenem Bekunden &#8220;viel Computerkram&#8221; im Kopf hat und sonst gerne seinen Lenkdrachen am Strand steigen lässt &#8211; letzteres könnte in Potsdam schwierig werden, sieht man von den schmalen Havel-Gestaden einmal ab.</li>
<li style="text-align: justify;">Eine praktisch identische Unterseite von Melles Blog.</li>
<li style="text-align: justify;">Die <a rel="nofollow" href="http://drericallan.blogspot.com/2009/06/i-could-go-for-some-blogonade.html" target="_blank">Blogology von einem gewissen Dr. Eric aus Toronto</a>, der über einen von Kindern betriebenen Limonadenstand in seiner Nachbarschaft stolpert und feststellt was für ein einträgliches Geschäft das ist. Prompt will er auch groß ins Business einsteigen und den Kindern den Stand abkaufen. Doch die wollen verständlicherweise nicht und so bleibt Dr. Eric vorerst standlos.</li>
<li style="text-align: justify;">Noch mal Dr. Eric aus Toronto. Diesmal will er nicht kleinen Kindern ihre Limonade <span style="text-decoration: line-through;">wegnehmen</span> abkaufen, sondern hat sich ein <a rel="nofollow" href="http://drericallan.blogspot.com/2009/11/throw-back-blog.html" target="_blank">Comic-Quiz</a> überlegt. Welcher Superheld gehört in welche Serie? Wer es weiß, darf die Lösung lesen.</li>
<li style="text-align: justify;">Lady Lighthouse fotobloggt über einen <a rel="nofollow" href="http://ladylighthouse.blogspot.com/2009/09/blogonade-and-cupcakes.html" target="_blank">&#8220;Lemonade and Bake Sale&#8221;</a> der örtlichen Sunday school kids, mit dem Geld für ein Waisenhaus in Haiti gesammelt wurde. 200 Dollar kamen zusammen, berichtet sie stolz. Die Törtchen und Brownies sehen aber auch lecker &#8211; und ziemlich süß &#8211; aus.</li>
<li style="text-align: justify;"><a rel="nofollow" href="http://magnoliacoffee.blogspot.com/2002_12_01_archive.html" target="_blank">Philosophiert &#8220;MagnoliaCoffee&#8221;</a> über ihren Alltag als Lehrerin an einer Highschool und stellt fest, dass manchmal die kreativsten und am sorgfältigsten ausgearbeiteten Blogartikel völlig unbeachtet bleiben. Außerdem ist gerade Klausurenzeit.</li>
<li style="text-align: justify;">Ist ein <a rel="nofollow" href="http://mamilitance.blog.lemonde.fr/2006/05/20/2006_05_dieu_ne_ferme_j/" target="_blank">französisches Gedicht</a>, unter dem ein Leser in seinen Kommentar beiläufig ein &#8220;blogonade&#8221; einwirft. Sollte ich vielleicht auch einfach mal machen, blogonade.</li>
</ol>
<p>Fünf verschiedene Personen aus aller Welt sind an völlig unterschiedlichen Tagen, aus völlig unterschiedlichen Beweggründen dazu motiviert worden, über Blogonade zu schreiben. Ab heute sind es sechs (wobei das eigentlich nicht ganz stimmt, weil ich die Idee zu diesem Blog schon vor einer ganzen Weile hatte und nur auf einen guten Zeitpunkt gewartet habe, um mit dem Schreiben anzufangen).</p>
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