Das Leben als Groschenroman

Ob Hundemagazine, Jägerzeitschriften oder Feng-Shui-Hefte: Die Zeitungsläden sind voll von ziemlich schrägen Druckerzeugnissen. Einige stelle ich ja hin und wieder in meiner Rubrik „Im hinteren Regal“ vor. Aber wieso gibt es im Internet eigentlich noch keine gesammelte Liste der skurrilsten Zeitschriften? Das wäre doch mal witzig. Das Betroffenheits-Magazin „Meine Schuld“ vom Groschenheft-Verlag Keller würde in jedem Fall mit auf diese Liste gehören. In der trashig aufgemachten Zeitschrift erzählen Frauen von (angeblich) wahren Schicksalen. Die Ehe ist gescheitert, die Kinder werden zu Satanisten und Opa schiebt die Oma ins Altersheim ab. Von dieser Art sind die Lebenskrisen, die hier behandelt werden. Die Berliner Journalistin Juliane Wiedemann hat das Heft in ihrem Blog untersucht. Aber lest ihre lustige Rezension am besten selbst.

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