Abschied vom B-US: Vom Auto kaufen und verkaufen in Berlin

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Bilder aus besseren Tagen: Der B-US frisch gewaschen im Grünen

Am Ende war es ein schneller und überraschend unemotionaler Abschied: Einmal kurz winken, dann bog der B-US um die Ecke. Der B-US war mein erstes Auto, ein Opel Corsa B in grün-metallic, den wir wegen seinem Kennzeichen „Bus“ getauft hatten. Gute zwei Jahre hatte das Auto mich zur Arbeit außerhalb der Stadt befördert, war mit uns viele hundert Kilometer durch Tschechien gekurvt und hatte sich nur wenige Aussetzer geleistet. Gut, dass der B-US mit dampfendem Kühler in Prag ankam und wir erst mal Mineralwasser in den Kühlerbehälter füllen mussten, vergessen wir mal ganz schnell. Lag vermutlich aber auch am heißen Sommerwetter. Danach fuhr er jedenfalls ganz unbeirrt brummend weiter und lief auch mit Mineralwasser richtig rund.

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Szenen einer Ehe: Ich und der B-US vorm Lidl in Tschechien

Der Abschied wurde wie so oft durch den TÜV eingeläutet, der sehr streng mit unserem „Laubfrosch“ umging und den wachsenden Ölverlust sowie die Bremse bemängelte. Ach ja und die Kennzeichenbeleuchtung ging auch nicht mehr. Die Reparatur wäre teuer geworden, teurer sogar als der mutmaßliche Wert des Wagens und so musste ich leider Abschied vom B-US nehmen. Er kam übrigens in gute Hände: Eine junge Frau und ihr Freund erstanden ihn für kleines Geld. Sein Vater hatte eine Autowerkstatt und konnte den B-US so schon am nächsten Tag problemlos reparieren und durch den TÜV bringen. Vermutlich fährt er jetzt noch immer irgendwo durch den Osten Berlins…

Ersatz gesucht: Vom Gebrauchtwagenkauf in Berlin

Ich aber musste mich nach Ersatz umsehen, denn wer außerhalb arbeitet, ab und zu motorisiert in den Urlaub fahren möchte oder keine Lust hat, seine Wocheneinkäufe zu schleppen, der kommt um ein Auto einfach nicht herum. Beziehungsweise möchte man vielleicht auch einfach nicht herumkommen, ist natürlich auch vieles Einstellungssache. Jedenfalls sollte ein Neuer her. Nicht zu viele Kilometer runter, mit neuem TÜV (ich wusste jetzt, dass diese Institution der „Killer“ für ältere Autos schlechthin sein kann) und gerne auch mit Klimaanlage oder Schiebedach (letzteres hatte aus dem B-US schließlich ein echtes Sommergefährt gemacht).

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Welt voller Autos: Szene aus Los Angeles

Wer in Berlin ein gebrauchtes Auto sucht, findet einen Käufermarkt vor. Es gibt viel Auswahl und nur selten war ein Auto schon weg, wenn ich den Verkäufer anrief. Allerdings erlebt man beim Gebrauchwagenkauf auch die skurrilsten Geschichten. Einmal musste ein Handwerker erst mal alles Werkzeug aus dem Kofferraum ausladen, bevor er uns den im Innenraum schon ordentlich ramponierten Hyundai i20 zeigen konnte. Ein anderes Mal war ein Opel Astra angepriesen. Äußerlich völlig in Ordnung war die Vorbesitzerin offenbar eine starke Raucherin gewesen. Selbst mit offenen Fenstern wurde die Probefahrt in der Raucherkutsche nicht zum Vergnügen.

“Guter Zustand”? Rundherum ramponiert traf es eher

Einmal saßen wir bei einem Mann in Zehlendorf auf dem Sofa, dessen Vater gerade gestorben war. Der Sohn musste nun den silberfarbenen Corsa veräußern. Ein schönes Auto, weniger als 4.000 Kilometer gefahren und gut ausgestattet. Leider hatte der ältere Herr aber wohl schon nicht mehr so gut gesehen. Jedenfalls hatte der Corsa rundherum eine ganze Reihe mehr oder weniger großer „Treffer“ erlitten. Die Karosserie war ziemlich eingedellt. Davon war beim Telefonat zuvor keine Rede gewesen. Ein paar kleinere Kratzer machen aus einem Auto ja noch keinen Unfallwagen, aber jeder der schon mal einen Schaden hat beseitigen lassen, weiß, wie schnell man dabei viel Geld los wird. Und ohne zu wissen, was genau passiert war, wollten wir das ramponierte Auto nicht kaufen.

“Hatte der schon mal einen Unfall?” – “Na klar!”

Auch bei den nächsten Besichtigungen fiel uns auf: Praktisch jedes Auto im jungen Alter von vier Jahren hatte irgendwelche mehr oder weniger versteckten Schäden. Das führte soweit, dass wir bei einem Händler auf dem Parkplatz standen. Ein fast neuer, sehr schicker roter Ford Fiesta mit allem technischen Schnickschnack. Gefahren von einer älteren Dame, nur wenig Kilometer auf dem Tacho. Ich stelle die Standardfrage: „Hatte der schon mal einen Unfall?“ – „Na klar!“, erwidert der Autohändler fast schon triumphierend, so als gehöre eine Schadenshistorie gerade bei jungen Autos praktisch dazu. Es stellte sich heraus, dass auch hier der Kotflügel vorne ordentlich was abbekommen hatte, aber immerhin danach vollständig repariert worden war. In diesem Zusammenhang bekam auch der häufig in Anzeigen zu lesende Begriff „Rentnerfahrzeug“ als werbende Formulierung für mich eine neue Bedeutung. Rentner sind eben auch nicht immer die besseren Autofahrer…

Wer nicht auf jeden Cent gucken muss, wird bei derlei Erlebnissen doch ins Überlegen kommen und sich vielleicht nach einem Neuwagen umschauen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man erwirbt ein komplett neues Auto ohne Schäden, mit garantiert echtem Tachostand und Herstellergarantie. Beim Kauf kann man genau die Extras einbauen lassen, die man auch braucht. Auch eine Finanzierung des Wagens ist möglich.

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Alternative zum Gebrauchten: Rabattierte Neuwagen über das Internet

Gute Möglichkeiten zum Vergleich bietet in diesem Fall das Internet. Neue Plattformen wie Autohaus24.de bringen Autokäufer mit Händlern zusammen und versprechen dabei attraktive Rabatte. Das funktioniert so: Als Interessent suche ich mir zunächst das gewünschte Modell aus. Es stehen Autos praktisch aller gängigen Marken zur Wahl. Wenn ich also einen grünen Opel Corsa suche, klicke ich diesen an und kann das Fahrzeug dann konfigurieren. Farbe, Polsterung, Stereoanlage, alle technischen Extras sind auswählbar. Am Ende sieht man den Preis mit Rabatt und kann seine Anfrage abschicken. Diese leitet das Team von Autohaus24 dann an Händler in ganz Deutschland weiter, bei welchen man den Wunschwagen dann kaufen kann. Das zähe Verhandeln mit Autohändler entfällt in diesem Fall, was vielen potenziellen Käufern sicher genau recht kommt.

Wer ein neues Auto sucht, sollte sich die Seite in jedem Fall mal anschauen und vergleichen. Bei einigen Herstellern und Modellen sind die Rabatte natürlich größer als bei anderen. Hier geht es natürlich auch nach Angebot und Nachfrage. Es kann sich also lohnen, über Herstellergrenzen hinweg nach einem passenden Auto zu suchen.

Ich persönlich habe mich am Ende doch für einen jungen Gebrauchtwagen entschieden. Mit Unfall natürlich. Aber von einem netten Privatverkäufer, der genau erklären konnte, wie der Wagen danach repariert wurde. Bis jetzt fährt er gut. Keine Zeit für einen Abschied also…

Berlin-Karte zum Zerknüllen

Es ist eine Szene wie bei Loriot: Touristen stehen auf dem windigen Potsdamer Platz und versuchen einen überdimensional großen Stadtplan von Berlin zusammenzufalten. Ein Teil auf den anderen, immer entlang der Perforation und im Kampf gegen den Wind. Früher oder später knicken sie den Plan falsch um, merken das aber erst später. Die Karte zerknittert, reißt an einigen Stellen ein. Am Ende sieht sie aus wie Hund und wird doch irgendwie in den Rucksack gestopft.

Um Situationen wie diese zu vermeiden, hat der italienische Designer Emanuele Pizzolorusso die Crumpled City-Karten entwickelt. Die Stadtpläne bestehen aus dem weichen papierähnlichen Material Tyvek und lassen sich nach der Benutzung einfach zusammenknüllen und in dem mitgelieferten Beutel oder der Hosentasche verstauen. Das Zerknittern wird so zum zentralen Prinzip erhoben.

Die Crumpled Berlin-Karte zeigt wichtige Sehenswürdigkeiten im Zentrum der Hauptstadt, richtet sich also vor allem an Touristen. Auch U- und S-Bahn-Stationen sind eingezeichnet (leider ohne die dazugehörigen Linien). Wer länger in der Stadt bleibt oder Ziele jenseits der Innenstadt sucht, kommt um einen normalen Stadtplan also nicht herum.

In Zeiten von Google Maps und Smartphone-Navigation mag es etwas antiquiert wirken, noch mit einer echten Karte durch die Gegend zu laufen. Die Crumpled Map ist aber in jedem Fall ein Hingucker und ein witziges Geschenk.

Die Crumpled City Map Berlin ist 87 x 58 cm groß, wasserfest und wiegt 20 g. Sie kostet zwischen 13 und 15 Euro und ist zum Beispiel im Erfinderladen in der Lychener Str. 8 erhältlich. Auf der Herstellerseite gibt es auch noch zahlreiche andere Städte zum Knüllen.

Berlin von oben

Wer Berlin von oben betrachten möchte, der hat ja einige Möglichkeiten: Er kann auf den Teufelsberg gehen (kostenlos), auf den Funkturm am ICC fahren (4,50 Euro), sich den Fernsehturm am Alexanderplatz gönnen (12 Euro) oder den Hi-Flyer besteigen (19 Euro).

Ich hatte von Kollegen einen Gutschein geschenkt bekommen und mich daher für die letztere Variante entschieden. Der Hi-Flyer ist ein Fesselballon, der mit Helium gefüllt ist und an einem Stahlseil hoch- und heruntergelassen wird. In 150 Metern Höhe kann man dann in dem käfigartigen Rondell des Hi-Flyers umhergehen und die Aussicht in alle Richtungen genießen. Dazu läuft ein Audio-Kommentar, der technische Daten erläutert und einem immer wieder versichert, wie sicher es hier oben doch ist. Alles in allem natürlich eine ziemlich touri-mäßige Angelegenheit, aber dennoch eine schöne Gelegenheit, ein paar Fotos von Berlin aus der Luft zu machen und dabei den “Spielzeug”-Modus meiner Kamera auszuprobieren. Achtet mal auf den geringen Schärfebereich und die knalligen Farben, welche die Stadt so wirken lassen, als sei sie eine Modellbahnanlage.


Links das Axel-Springer-Hochhaus, rechts daneben in rot das GSW-Gebäude


Das Tempodrom am Anhalter Bahnhof von oben


Der Potsdamer Platz mit seinen “Hochhäusern” wirkt plötzlich ganz klein


Dürfen nicht fehlen: Bundeskanzleramt, Hauptbahnhof und Reichstag der Spielzeugrepublik


Doch noch etwas größer: Der Fernsehturm. Rechts ist verschwommen das rote Rathaus zu sehen


Ungewohnte Einblicke ins Berliner Leben: Wer hätte gedacht, dass diese eher unspektakulären Mietshäuser so schicke Dachterrassen haben?


Ein kleiner Zoom: Hier wird doch tatsächlich Gartenarbeit betrieben!

Die Wahrheit über Berlin

Wer immer noch denkt, dass Berlin “schön”, “sexy” und “in” ist, der erfährt hier endlich die Wahrheit. Und wer schon herausgefunden hat, dass keines dieser Attribute auf die Hauptstadt zutrifft, der kann sich immer noch am melancholischen Klang von Wladmirs Keyboardspiel erfreuen. Wenn sich die drei Musiker von Incredible Herrengedeck mit ihren Instrumenten im eisigen Wind wiegen und dazu mit rauen Stimmen den Refrain von “Berlin stinkt, Berlin ist dreckig…” anstimmen, dann geht einem doch immer wieder das Herz auf. Aber seht selbst!

Sushi-Ecken im Untergrund

Mittags auf dem Kottbusser Damm: Türkische Mütter gehen einkaufen. Bärtige Männer sitzen im Café oder promenieren über die nicht vorhandene Promenade. In den Buden drehen sich Dönerspieße brutzelnd im Kreis.

Wer die schmuddeligen Treppen zum U-Bahnhof Schönleinstraße hinuntereilt, der erwartet sicher vieles, aber kein hochwertiges Fast-Food. Und doch gibt es seit kurzem mitten auf dem Bahnsteig der Linie U8 einen neuen Imbiss, der Onigiri verkauft.

Oni…wie? Onigiri sind Reis-Taschen, die ursprünglich aus Japan und Korea kommen. Ein Meeresalgenblatt bildet die Hülle für die herzhafte Füllung aus gekochtem Fisch, Fleisch oder Gemüse und jeder Menge Klebereis. Die aktuellen Kreationen heißen zum Beispiel „Lachs & scharfe Pflaume“, „Hühnchen & Süßkartoffel“ oder „Umeboshi & Stangensellerie“.

Ich entscheide mich für die Variante mit Lachs und scharfer Pflaumensoße. Geschmacklich kann diese durchaus überzeugen: Das Lachsfilet in der Mitte der Tasche ist mit bloßem Auge zu erkennen und hat ein zartes Aroma, welches gut mit der süßlichen Schärfe der Soße harmoniert. Ähnlich wie bei Sushi ist der Eigengeschmack der Tasche im Ganzen aber eher zurückhaltend. Hier würde vielleicht Sojasauce weiterhelfen (die unterwegs aber denkbar unpraktisch ist).

Noch eine weitere Eigenschaft teilt Onigiri mit Sushi: Es macht nicht richtig satt. Um eine Hauptmahlzeit zu bestreiten, muss man schon zwei oder drei der handlichen Taschen essen. Etwas seltsam wirkt da der Werbespot, der auf einem Bildschirm an der Bude gezeigt wird: Onigiri wird da als Alternative zu Currywurst und Döner präsentiert. Tatsächlich ist es eher ein kleiner Snack.

Zwischen 2,50 Euro und 3 Euro kostet ein Onigiri. Das ist ganz schön viel und lässt sich eigentlich auch nicht mit der versprochenen Bio-Qualität rechtfertigen. Für einen Snack zu teuer – für eine Hauptmahlzeit zu klein? Jedenfalls kann man für den Preis von drei Reistaschen im nahe gelegenen Reuterkiez schon ziemlich gut essen gehen.

Was uns zu der Lage bringt: Die wirkt skurril angesichts der Nachrichten der letzten Monate. Die Schönleinstraße sei ein „Drogenbahnhof“ hieß es da und zähle neben dem Kottbusser Tor zu den zwielichtigsten Stationen überhaupt in Berlin. Warum eröffnet ausgerechnet hier einen Edel-Imbiss?

Die Antwort weiß Thorsten Reuter, der Geschäftsführer von Rice Up. Eben noch hat er einer holländischen Besuchergruppe die Vorzüge des Onigiri-Konzeptes erklärt, jetzt wendet er sich mir zu: „Den Standort haben wir bewusst gewählt, wir wollten ein Paradoxon in dieser Umgebung schaffen“, sagt er. Wer ein paar Stunden im Bahnhof arbeite, sehe das Leben in seiner ganzen Bandbreite vorüberziehen. Vom Studenten bis zum Junkie komme hier jeder lang. „Mit dem Imbiss wollen wir zeigen, dass ein Miteinander von beiden Welten möglich ist“, sagt Reuter und klingt dabei ein bisschen so, als hätte er gerade ein soziales Hilfsprojekt eingeweiht.

Tatsächlich richtet sich Rice Up Onigiri aber an eine ganz bestimmte Klientel: Es sind Leute, die sich bewusst ernähren und dafür gerne auch etwas mehr ausgeben. Die experimentierfreudig sind und das anderen auch gerne zeigen. Es sind Hippster, die Onigiri kaufen und nicht Kleinverdiener oder Junkies.

Thorsten Reuter erzählt von seinen Ausbauplänen: Ein mobiler Imbisswagen werde gerade umgebaut, bis zum Ende des Jahres soll es noch einen zweiten Standort in Berlin geben. Es sind ambitionierte Ziele.

Wieder oben am Tageslicht, kommen sie einem gleich nochmal so ambitioniert vor: Die Dönerläden hier tragen einen harten Preiskampf aus. 1,49 Euro schreit es in roten und gelben Lettern von den Schildern. Auch Gemüse-Kebap steht hoch im Kurs. Überhaupt herrscht an günstigen Imbissen kein Mangel: Currywurst, Vietnamesisch, Grillhähnchen, Hamburger – die Liste ist lang. Ob da noch Platz für Onigiri ist?

Thorsten Reuter kämpft derweil noch an einer ganz anderen Front. Er will Werbeplakate an der Treppe zur U-Bahn aufhängen. Doch die Werbefirma der BVG lehnte ab: Die Plakate würden das Erscheinungsbild des Bahnhofs Schönleinstraße stören. Da ist es wieder, das Paradoxon von der Schönleinstraße.

Street-Art: Kaugummi-Automaten und Briefkästen ohne Ende

Dass Kaugummi-Automaten seit meiner Kindheit einen besonderen Reiz auf mich ausüben, hatte ich an anderer Stelle ja schon erwähnt. Deshalb habe ich mich auch besonders über diese Street-Art-Collage in meiner Nachbarschaft (Paul-Lincke-Ufer beim Bouleplatz) gefreut. Hunderte Kaugummi-Automaten hat dort jemand auf Poster gedruckt und nebeneinander geklebt. Von weitem sieht man erst gar nicht was es ist. Die grobe Struktur macht neugierig. Erst wenn man näher kommt, sieht man die Automaten.

Mit der Kaugummi-Automaten-Collage macht der unbekannte Street-Art-Künstler zudem Dinge sichtbar, die wir im Alltag häufig übersehen. Allein auf meinem Weg zum Supermarkt laufe ich schon an zwei bis drei Kaugummi-Automaten vorbei. Man nimmt sie nur aus dem Augenwinkel wahr, viele sind mit Graffiti beschmiert oder haben anderweitig gelitten. Sie stehen in der fahlen Wintersonne und warten auf kleine Kundschaft. Doch wie selten sieht man jemanden ein zehn Cent Stück einwerfen und an dem knirschenden Rad drehen! Ich glaube mittlerweile stehen oder hängen die meisten Kaugummi-Automaten ja nur noch aus Gewohnheit. Weil es in Berlin eben immer schon so war. Und wer weiß, vielleicht steckt hinter der Street-Art-Collage ja auch einfach ein Automatenaufsteller, der mal wieder etwas Werbung für seine kleinen Apparate machen will…

Hier noch eine schöne Variante mit Briefkästen (Kottbusser Damm/Gräfestraße):